Philipp Jakob Siebenpfeiffer Philipp Jakob Siebenpfeiffer gilt durch sein publizistisches Engagement als einer der bekanntesten liberal-demokratischen Persönlichkeiten des Vormärz. Als Initiator des Hambacher Festes von 1832 gestaltete er zudem eines der symbolträchtigsten Ereignisse der Demokratiegeschichte im 19. Jahrhundert maßgeblich mit. Friedrich Hecker Friedrich Hecker zählt zu den profiliertesten und radikalsten Köpfen der Märzrevolution. Sein Aufstieg und Scheitern ebenso wie seine anschließende Verklärung als Volksheld verdeutlichen die Ambivalenz demokratischer Forderungen nach Volksbeteiligung in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Robert Blum Robert Blum gilt als einer der herausragenden Streiter der Demokratie während der Märzrevolution und der Frankfurter Nationalversammlung von 1848. Seine Hinrichtung in Wien während der dortigen Märzunruhen machte ihn zum Märtyrer einer ganzen Generation. Karl von Rotteck Als bürgerlicher Liberaler steht der Jurist Karl von Rotteck stellvertretend für die vielen Verfassungsmacher des Vormärz. Im Parlament wie in politischen Schriften stritt er für die Anerkennung von Bürgerrechten und die nationale Einheit. Ferdinand von Radziwill Als polnischer Katholik und Großgrundbesitzer verkörperte von Radziwill gleich mehrere Bevölkerungsteile, die nicht unbedingt mit der Demokratisierung des Kaiserreichs in Verbindung gesetzt werden. Dabei trugen sein ungebrochenes Bekenntnis zum deutschen Nationalstaat sowie seine integrierende Leistung als Fraktionsführer zu einer zwischenzeitlichen Konsolidierung dieser abweichenden Positionen bei. Friedrich Ludwig Weidig Friedrich Ludwig Weidig beteiligte sich maßgeblich an der Vormärzbewegung, durch Kontakte in die Turnerbewegung und zu Liberalen, aber besonders durch seine politische Publizistik und Herausgeberschaft von kritischen Schriftstellern wie etwa Georg Büchner. Sein tragischer Tod in Festungshaft politisierte und mobilisierte über die Grenzen Hessens hinaus. Benedikt Waldeck Als gläubiger Katholik absolvierte er eine steile Karriere im preußischen Staatsdienst, bekannte sich zum Prinzip der Volkssouveränität, strebte nach der konstitutionellen Monarchie, galt als „Kopf der preußischen Demokraten“. Benedikt Waldecks Biographie kennzeichnen Widersprüche, die sein konsequentes Eintreten für Verfassungsstaatlichkeit und demokratische Reformen eint. Henriette und Jakob Venedey Die Venedeys zählen zu den Protagonisten eines demokratischen Nationalstaats im 19. Jahrhundert. Als politisch engagiertes Ehepaar stehen sie für die unterschiedlichen Wege dieses Kampfes: Jakob Venedey als Verfechter von Parlament und Rechtsstaat, Henriette Obermüller-Venedey als revolutionäre Aktivistin der Barrikadenkämpfe und Aufstandsbewegungen. Mathilde Franziska Anneke Konsequent und radikal wie keine andere Frau in den Jahren 1848/49, stritt Mathilde Franziska Anneke für die demokratischen Ziele der Revolution. Jenseits einengender Vorstellungen, das zeigt das Leben Annekes, war Frauen politisches Engagement im 19. Jahrhundert durch Wort, Schrift und Tat möglich – und musste sich gerade nicht auf das Erreichen weiblicher Emanzipation allein erstrecken.
Philipp Jakob Siebenpfeiffer
Philipp Jakob Siebenpfeiffer gilt durch sein publizistisches Engagement als einer der bekanntesten liberal-demokratischen Persönlichkeiten des Vormärz. Als Initiator des Hambacher Festes von 1832 gestaltete er zudem eines der symbolträchtigsten Ereignisse der Demokratiegeschichte im 19. Jahrhundert maßgeblich mit.
Friedrich Hecker
Friedrich Hecker zählt zu den profiliertesten und radikalsten Köpfen der Märzrevolution. Sein Aufstieg und Scheitern ebenso wie seine anschließende Verklärung als Volksheld verdeutlichen die Ambivalenz demokratischer Forderungen nach Volksbeteiligung in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Robert Blum
Robert Blum gilt als einer der herausragenden Streiter der Demokratie während der Märzrevolution und der Frankfurter Nationalversammlung von 1848. Seine Hinrichtung in Wien während der dortigen Märzunruhen machte ihn zum Märtyrer einer ganzen Generation.
Karl von Rotteck
Als bürgerlicher Liberaler steht der Jurist Karl von Rotteck stellvertretend für die vielen Verfassungsmacher des Vormärz. Im Parlament wie in politischen Schriften stritt er für die Anerkennung von Bürgerrechten und die nationale Einheit.
Ferdinand von Radziwill
Als polnischer Katholik und Großgrundbesitzer verkörperte von Radziwill gleich mehrere Bevölkerungsteile, die nicht unbedingt mit der Demokratisierung des Kaiserreichs in Verbindung gesetzt werden. Dabei trugen sein ungebrochenes Bekenntnis zum deutschen Nationalstaat sowie seine integrierende Leistung als Fraktionsführer zu einer zwischenzeitlichen Konsolidierung dieser abweichenden Positionen bei.
Friedrich Ludwig Weidig
Friedrich Ludwig Weidig beteiligte sich maßgeblich an der Vormärzbewegung, durch Kontakte in die Turnerbewegung und zu Liberalen, aber besonders durch seine politische Publizistik und Herausgeberschaft von kritischen Schriftstellern wie etwa Georg Büchner. Sein tragischer Tod in Festungshaft politisierte und mobilisierte über die Grenzen Hessens hinaus.
Benedikt Waldeck
Als gläubiger Katholik absolvierte er eine steile Karriere im preußischen Staatsdienst, bekannte sich zum Prinzip der Volkssouveränität, strebte nach der konstitutionellen Monarchie, galt als „Kopf der preußischen Demokraten“. Benedikt Waldecks Biographie kennzeichnen Widersprüche, die sein konsequentes Eintreten für Verfassungsstaatlichkeit und demokratische Reformen eint.
Henriette und Jakob Venedey
Die Venedeys zählen zu den Protagonisten eines demokratischen Nationalstaats im 19. Jahrhundert. Als politisch engagiertes Ehepaar stehen sie für die unterschiedlichen Wege dieses Kampfes: Jakob Venedey als Verfechter von Parlament und Rechtsstaat, Henriette Obermüller-Venedey als revolutionäre Aktivistin der Barrikadenkämpfe und Aufstandsbewegungen.
Mathilde Franziska Anneke
Konsequent und radikal wie keine andere Frau in den Jahren 1848/49, stritt Mathilde Franziska Anneke für die demokratischen Ziele der Revolution. Jenseits einengender Vorstellungen, das zeigt das Leben Annekes, war Frauen politisches Engagement im 19. Jahrhundert durch Wort, Schrift und Tat möglich – und musste sich gerade nicht auf das Erreichen weiblicher Emanzipation allein erstrecken.