Georg Forster Mit seinem Enthusiasmus für eine freiheitliche Ordnung in der Mainzer Republik 1792/93, aber auch seinem Eingeständnis für das Scheitern dieser Republik steht Georg Forster bereits paradigmatisch für die weitere ambivalente Beurteilung des ersten Demokratie-Experiments in Deutschland. Gleichzeitig ist seine Biographie eines weltbewanderten, aufgeklärten Intellektuellen eine prototypische wie ungewöhnliche Erzählung der Anfänge demokratischen Engagements. Adam von Itzstein Der Publizist und Politiker Adam von Itzstein wird im Vormärz als Gegenspieler Metternichs von der liberalen Bewegung gefeiert. Mit seinem Hallgartener Kreis trug er maßgeblich zur Vernetzung und Mobilisierung der Bewegung und seiner demokratischen Forderungen bei. Ludwig Börne Der Schriftsteller und Publizist Carl Ludwig Börne war einer der entscheidenden politischen Vordenker des Vormärz. In seinen Schriften unterstrich er, auch aus der eigenen Erfahrung von Diskriminierung, immer wieder demokratische Grundrechte als Voraussetzung gesellschaftlicher wie politischer Veränderung. Landtag Rheinland-Pfalz Vom Balkon des Deutschhauses wurde 1793 die Mainzer Republik ausgerufen, das erste Demokratieexperiment Deutschlands. Zu deren 220. Jubiläum wurde der Platz davor in "Platz der Mainzer Republik" umbenannt. Seit 1951 dient das Gebäude dem Landtag von Rheinland-Pfalz als Arbeitsstätte. Rathaus Worms Worms blickt auf eine demokratische und liberale Tradition, die mindestens bis zur Französischen Revolution zurückreicht. Als ein Höhepunkt gilt 1848 die Wahl von Ferdinand Eberstadt, wahrscheinlich der erste jüdische Bürgermeister in Deutschland. Wöllstein Die Ortsgemeinde Wöllstein in Rheinhessen, heute Teil der Verbandsgemeinde Wöllstein im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz, erlangte während der Mainzer Republik (1792/93) besondere Bedeutung. Sie galt als jakobinische Hochburg und revolutionäres Musterdorf. In dieser Zeit wurde das „Lied der Freien Wöllsteiner“ verfasst, das die demokratischen Bestrebungen der Bürgerinnen und Bürger ausdrückte. Es war ein Versuch eine neue politische Kultur, geprägt von den Ideen der Französischen Revolution, zu etablieren. Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Bereits der Name macht klar: Das „Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz“ ist ein Erinnerungs- und Lernort, an dem man in die Vergangenheit schaut, aber auch in die Gegenwart und die Zukunft blickt. Die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur wird mit dem Streiten für Demokratie und Akzeptanz in der vielfältigen Stadtgesellschaft verbunden. Kurfürstliches Schloss Das Kurfürstliche Schloss zu Mainz, ein Residenz- und Repräsentationsbau eines der herausragenden Landesfürsten und Vertreter des Alten Reiches, hat es auch eine spannende bürgerliche Geschichte und wichtige Bedeutung für die moderne Demokratiegeschichte. Burg Königstein Die Burg Königstein im Taunus war nach ihrem Ausbau zur Festung ein Gefängnis für Menschen, die demokratische Ideen vertraten. Ihre Geschichte bietet einen Einblick in die frühen Auseinandersetzungen um Freiheit und politische Teilhabe in Deutschland.
Georg Forster
Mit seinem Enthusiasmus für eine freiheitliche Ordnung in der Mainzer Republik 1792/93, aber auch seinem Eingeständnis für das Scheitern dieser Republik steht Georg Forster bereits paradigmatisch für die weitere ambivalente Beurteilung des ersten Demokratie-Experiments in Deutschland. Gleichzeitig ist seine Biographie eines weltbewanderten, aufgeklärten Intellektuellen eine prototypische wie ungewöhnliche Erzählung der Anfänge demokratischen Engagements.
Adam von Itzstein
Der Publizist und Politiker Adam von Itzstein wird im Vormärz als Gegenspieler Metternichs von der liberalen Bewegung gefeiert. Mit seinem Hallgartener Kreis trug er maßgeblich zur Vernetzung und Mobilisierung der Bewegung und seiner demokratischen Forderungen bei.
Ludwig Börne
Der Schriftsteller und Publizist Carl Ludwig Börne war einer der entscheidenden politischen Vordenker des Vormärz. In seinen Schriften unterstrich er, auch aus der eigenen Erfahrung von Diskriminierung, immer wieder demokratische Grundrechte als Voraussetzung gesellschaftlicher wie politischer Veränderung.
Landtag Rheinland-Pfalz
Vom Balkon des Deutschhauses wurde 1793 die Mainzer Republik ausgerufen, das erste Demokratieexperiment Deutschlands. Zu deren 220. Jubiläum wurde der Platz davor in "Platz der Mainzer Republik" umbenannt. Seit 1951 dient das Gebäude dem Landtag von Rheinland-Pfalz als Arbeitsstätte.
Rathaus Worms
Worms blickt auf eine demokratische und liberale Tradition, die mindestens bis zur Französischen Revolution zurückreicht. Als ein Höhepunkt gilt 1848 die Wahl von Ferdinand Eberstadt, wahrscheinlich der erste jüdische Bürgermeister in Deutschland.
Wöllstein
Die Ortsgemeinde Wöllstein in Rheinhessen, heute Teil der Verbandsgemeinde Wöllstein im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz, erlangte während der Mainzer Republik (1792/93) besondere Bedeutung. Sie galt als jakobinische Hochburg und revolutionäres Musterdorf. In dieser Zeit wurde das „Lied der Freien Wöllsteiner“ verfasst, das die demokratischen Bestrebungen der Bürgerinnen und Bürger ausdrückte. Es war ein Versuch eine neue politische Kultur, geprägt von den Ideen der Französischen Revolution, zu etablieren.
Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz
Bereits der Name macht klar: Das „Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz“ ist ein Erinnerungs- und Lernort, an dem man in die Vergangenheit schaut, aber auch in die Gegenwart und die Zukunft blickt. Die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur wird mit dem Streiten für Demokratie und Akzeptanz in der vielfältigen Stadtgesellschaft verbunden.
Kurfürstliches Schloss
Das Kurfürstliche Schloss zu Mainz, ein Residenz- und Repräsentationsbau eines der herausragenden Landesfürsten und Vertreter des Alten Reiches, hat es auch eine spannende bürgerliche Geschichte und wichtige Bedeutung für die moderne Demokratiegeschichte.
Burg Königstein
Die Burg Königstein im Taunus war nach ihrem Ausbau zur Festung ein Gefängnis für Menschen, die demokratische Ideen vertraten. Ihre Geschichte bietet einen Einblick in die frühen Auseinandersetzungen um Freiheit und politische Teilhabe in Deutschland.