Louise Otto-Peters Für ihren Einsatz für die Emanzipation der Frau und die Gleichstellung der Arbeiterklasse hat der Philosoph Ernst Bloch sie einmal als „rote Demokratin“ beschrieben. Bis heute gehört Louise Otto-Peters zu den wichtigsten Wegbereiterinnen der ersten Frauenbewegung in Deutschland. Emma und Georg Herwegh Georg Herwegh gehörte zu den bedeutendsten Literaten des Vormärz, mit seiner Ehefrau Emma kämpfte er zudem auf Seiten der Radikaldemokraten während der badischen Revolution 1848. Ihre gemeinsame Biographie zeigt die Zerrissenheit der frühen demokratischen Opposition zwischen Exil und Heimat, ebenso wie die Schwierigkeit einer konkreten Umsetzung revolutionärer Forderungen. Stephan Born Stephan Born mobilisierte während der 1848er Revolution die frühe Arbeiterbewegung und baute mit der "Allgemeinen Deutschen Arbeiterverbrüderung" einen ersten überregionalen Arbeiterverein auf. Emma Ihrer und Carl Legien Emma Ihrer und Carl Legien hatten entscheidenden Anteil daran, dass sich die sozialdemokratische Bewegung, besonders die Gewerkschaften, innerhalb weniger Jahrzehnte organisierte und professionalisierte. In ihren jeweiligen Bezugsgruppen mobilisierten sie sowohl für die politische Einbindung von Frauen als auch für Arbeitnehmerrechte. August Bebel Mit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei begründete August Bebel eine Sammelbewegung der deutschen Arbeiterschaft und prägte deren erste Jahrzehnte in der Findungsphase zwischen Reformorientierung und sozialistischer Revolution entscheidend mit. Als gewandter Redner und Publizist gewann er zudem ungemeinen Zuspruch für die Arbeiterbewegung aus vormals politikfernen Gruppen. Rosa Luxemburg Als eine der umstrittensten Figuren der deutschen Demokratiegeschichte gilt die Sozialdemokratin, spätere Spartakistin Rosa Luxemburg. Als Teil des linksradikalen Flügels der SPD schwankte sie zwischen einer grundlegenden Verbesserung und einer gewaltsamen Überwindung bestehender politischer Strukturen. Paula Thiede Paula Thiede repräsentiert jene in der Arbeiterbewegung zentralen Frauen, die selbst der Arbeiterschaft entstammten. Als erste Frau führte sie eine reichsweit organisierte Gewerkschaft und stritt für die gewerkschaftliche Gleichberechtigung , eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen und das Frauenwahlrecht in Deutschland. Fasia Jansen „Alles, was ich erlebt habe, das darf nicht mehr wieder passieren.“ Am eigenen Körper erfuhr Fasia Jansen, eine der bekanntesten Stimmen der westdeutschen Protestbewegungen, die Verbrechen des NS-Regimes. Zeitlebens setzte sie sich aus diesem Bewusstsein für Freiheit, für Menschenrechte und die Überwindung des Rassismus ein. Jeanette Wolff Jeanette Wolff überlebte die Shoah – und belebte als Parlamentarierin die Demokratie in Deutschland. Als Jüdin und Sozialdemokratin forderte und förderte sie die materielle und gesellschaftliche Anerkennung von Ausgegrenzten. Die Aufklärung und Entschädigung von NS-Verbrechen waren ihr genauso ein Anliegen wie die Teilhabe und Teilnahme jüdischen Lebens an Gesellschaft und Politik.
Louise Otto-Peters
Für ihren Einsatz für die Emanzipation der Frau und die Gleichstellung der Arbeiterklasse hat der Philosoph Ernst Bloch sie einmal als „rote Demokratin“ beschrieben. Bis heute gehört Louise Otto-Peters zu den wichtigsten Wegbereiterinnen der ersten Frauenbewegung in Deutschland.
Emma und Georg Herwegh
Georg Herwegh gehörte zu den bedeutendsten Literaten des Vormärz, mit seiner Ehefrau Emma kämpfte er zudem auf Seiten der Radikaldemokraten während der badischen Revolution 1848. Ihre gemeinsame Biographie zeigt die Zerrissenheit der frühen demokratischen Opposition zwischen Exil und Heimat, ebenso wie die Schwierigkeit einer konkreten Umsetzung revolutionärer Forderungen.
Stephan Born
Stephan Born mobilisierte während der 1848er Revolution die frühe Arbeiterbewegung und baute mit der "Allgemeinen Deutschen Arbeiterverbrüderung" einen ersten überregionalen Arbeiterverein auf.
Emma Ihrer und Carl Legien
Emma Ihrer und Carl Legien hatten entscheidenden Anteil daran, dass sich die sozialdemokratische Bewegung, besonders die Gewerkschaften, innerhalb weniger Jahrzehnte organisierte und professionalisierte. In ihren jeweiligen Bezugsgruppen mobilisierten sie sowohl für die politische Einbindung von Frauen als auch für Arbeitnehmerrechte.
August Bebel
Mit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei begründete August Bebel eine Sammelbewegung der deutschen Arbeiterschaft und prägte deren erste Jahrzehnte in der Findungsphase zwischen Reformorientierung und sozialistischer Revolution entscheidend mit. Als gewandter Redner und Publizist gewann er zudem ungemeinen Zuspruch für die Arbeiterbewegung aus vormals politikfernen Gruppen.
Rosa Luxemburg
Als eine der umstrittensten Figuren der deutschen Demokratiegeschichte gilt die Sozialdemokratin, spätere Spartakistin Rosa Luxemburg. Als Teil des linksradikalen Flügels der SPD schwankte sie zwischen einer grundlegenden Verbesserung und einer gewaltsamen Überwindung bestehender politischer Strukturen.
Paula Thiede
Paula Thiede repräsentiert jene in der Arbeiterbewegung zentralen Frauen, die selbst der Arbeiterschaft entstammten. Als erste Frau führte sie eine reichsweit organisierte Gewerkschaft und stritt für die gewerkschaftliche Gleichberechtigung , eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen und das Frauenwahlrecht in Deutschland.
Fasia Jansen
„Alles, was ich erlebt habe, das darf nicht mehr wieder passieren.“ Am eigenen Körper erfuhr Fasia Jansen, eine der bekanntesten Stimmen der westdeutschen Protestbewegungen, die Verbrechen des NS-Regimes. Zeitlebens setzte sie sich aus diesem Bewusstsein für Freiheit, für Menschenrechte und die Überwindung des Rassismus ein.
Jeanette Wolff
Jeanette Wolff überlebte die Shoah – und belebte als Parlamentarierin die Demokratie in Deutschland. Als Jüdin und Sozialdemokratin forderte und förderte sie die materielle und gesellschaftliche Anerkennung von Ausgegrenzten. Die Aufklärung und Entschädigung von NS-Verbrechen waren ihr genauso ein Anliegen wie die Teilhabe und Teilnahme jüdischen Lebens an Gesellschaft und Politik.