{"id":6251,"date":"2022-05-05T14:24:42","date_gmt":"2022-05-05T12:24:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/index.php\/?p=6251"},"modified":"2023-01-23T09:51:34","modified_gmt":"2023-01-23T08:51:34","slug":"der-ehemalige-landtag-von-schaumburg-lippe-ein-ort-der-demokratiegeschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/httpdocs\/index.php\/6251\/der-ehemalige-landtag-von-schaumburg-lippe-ein-ort-der-demokratiegeschichte\/","title":{"rendered":"Der ehemalige Landtag von Schaumburg-Lippe \u2013 ein Ort der Demokratiegeschichte"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>Vortrag von Heiko Holste anl\u00e4sslich der Anbringung der Gedenktafel &#8222;Ort der Demokratiegeschichte&#8220; am Landgericht B\u00fcckeburg am 29. April 2022<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Grundstein-Legung dieses Geb\u00e4udes war nicht absehbar, dass es einmal als Ort der Demokratiegeschichte gew\u00fcrdigt wird. \u00dcber den Bau dieses Hauses haben n\u00e4mlich nicht gew\u00e4hlte Volksvertreter entschieden, sondern ein F\u00fcrst, der angeblich seine Macht \u201evon Gottes Gnaden\u201c empfangen hatte. 1893 starb ein F\u00fcrst, ein neuer \u00fcbernahm die Herrschaft und der ging als erstes daran, sein Schloss auszubauen. Das alte Regierungsgeb\u00e4ude, damals noch auf der Schlossinsel, war dabei im Wege. Es wurde abgerissen und so entstand 1895 dieses neue Ministerialgeb\u00e4ude als Sitz von Landesregierung und Landtag. Vorn am Eingang links war die Landeskasse, hier tagte das Plenum und dort hinten war das Ausschusszimmer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1447_web-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6258\" width=\"374\" height=\"249\" srcset=\"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1447_web-edited.jpg 1494w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1447_web-edited-300x200.jpg 300w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1447_web-edited-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1447_web-edited-768x512.jpg 768w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1447_web-edited-1200x800.jpg 1200w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1447_web-edited-720x480.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px\" \/><figcaption>Informationstafel zur Geschichte des Geb\u00e4udes<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Aber ein Ort der Demokratie war das noch nicht, denn der Landtag des F\u00fcrstentums wurde nicht demokratisch gew\u00e4hlt. Einen Teil der Abgeordneten ernannte der jeweilige F\u00fcrst selbst, ein anderer Teil wurden von privilegierten Bev\u00f6lkerungsgruppen, den St\u00e4nden, bestimmt: von den adligen Gutsbesitzern, den Pastoren und den Akademikern und Lehrern. Nur der Rest wurde in Wahlen bestimmt, aber die waren weder geheim noch gleich. Obwohl etwa die Sozialdemokratie auch im F\u00fcrstentum die stimmenst\u00e4rkste Partei wurde, schaffte es unter diesem Wahlverfahren nur ein einziger Kandidat in den Landtag: der Stadth\u00e4ger Heinrich Lorenz. Er beantragte mehrfach, das allgemeine und gleiche Wahlrecht einzuf\u00fchren, aber damit stand Lorenz allein auf weiter Flur. Noch 1917 wurde sein Vorsto\u00df mit allen \u2013 nur gegen seine eigene Stimme \u2013 abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Zum <a href=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/karte\/4082\">Landtag des Freistaats Schaumburg-Lippe<\/a> auf der Deutschlandkarte<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es bedurfte erst der Revolution und des Sturzes der Monarchie im November 1918, damit dieser Landtag tats\u00e4chlich ein Ort der Demokratie wurde. Im Februar 1919 konnten zum ersten Mal alle Schaumburg-Lipper \u00fcber 20 Jahren ihre Volksvertreter w\u00e4hlen \u2013 und zwar M\u00e4nner und Frauen. 15 Abgeordnete bildeten den Landtag und mit Marie Kreft, der Gr\u00fcnderin der Arbeiterwohlfahrt aus Stadthagen, war vom ersten Tag an eine Frau dabei. Sie sollte \u00fcbrigens die einzige weibliche Landtagsabgeordnete bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Vier Jahre lang hatten Kaiser, F\u00fcrsten und Gener\u00e4le Krieg gef\u00fchrt. Ein geschlagenes Land, weltweit ge\u00e4chtet, Millionen Tote und zerr\u00fcttete Staatsfinanzen \u2013 das waren die Folgen und die Hypothek, mit der Deutschland zur Republik wurde und das F\u00fcrstentum zum Freistaat.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hatte die Demokratie der Weimarer Republik, die bis 1933 bestand, manche Probleme:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>im Reichstag in Berlin hatten die demokratischen Parteien schon seit 1920 keine Mehrheit mehr,<\/li><li>rechte und linke Extremisten arbeiten daran, die Demokratie zu zerst\u00f6ren,<\/li><li>jeder gew\u00e4hlte Reichstag wurde vorzeitig aufgel\u00f6st,<\/li><li>aber die Neuwahlen f\u00fchrten nicht zu stabilen Verh\u00e4ltnissen, im Gegenteil: st\u00e4ndige Regierungskrisen pr\u00e4gen das Reich, in den 14 Jahren der Weimarer Republik gab es 13 verschiedene Reichskanzler.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Soweit die Lage im Reich, in Berlin. Hier in Schaumburg-Lippe dagegen sah die Sache anders aus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Alle Landtage haben ihre dreij\u00e4hrige Wahlperiode erf\u00fcllt, eine vorzeitige Aufl\u00f6sung gab es nicht.<\/li><li>Bei drei Landtagswahlen gaben die W\u00e4hler der SPD eine absolute Mehrheit; bei den beiden anderen Wahlen bekamen SPD und die liberale Deutsche Demokratische Partei zusammen eine Mehrheit.<\/li><li>Extremisten wie KPD und NDSAP zogen erst bei der letzten Landtagswahl 1931 in das Parlament ein.<\/li><li>Und in der Regierung gab es gro\u00dfe Stabilit\u00e4t. 12 der 14 Jahre dominierte die SPD die Landesregierung, solange geh\u00f6rte ihr auch Heinrich Lorenz an. Ab 1927 als Regierungschef, der hier nicht Ministerpr\u00e4sident, sondern Staatsrat hie\u00df.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Weimarer Republik bestand aus 17 L\u00e4ndern, aber was bis heute nahezu unbekannt ist: Schaumburg-Lippe war das einzige Land, in dem die W\u00e4hler bis 1933 mehrheitlich die verfassungstreuen Parteien, n\u00e4mlich Sozial- und Liberaldemokraten, w\u00e4hlten. Falls jemand das christdemokratische Zentrum vermisst, das ja im Reichstag eine gro\u00dfe Rolle spielte: das war eine katholische Partei und mangels Katholiken in Schaumburg-Lippe trat die hier zu Wahlen gar nicht an.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie wurde die demokratische Mehrheit hier im Landtag genutzt?<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, zuerst agierten gerade die Sozialdemokraten sehr zur\u00fcckhaltend. Wie im Reich auch, glaubten sie oft, angewiesen zu sein auf die alten Fachleute. Trotz absoluter Mehrheit wurde das Amt des Landtagspr\u00e4sidenten zun\u00e4chst einem B\u00fcrgerlichen \u00fcberlassen. Auch den Vorsitz in der Landesregierung behielt vorerst ein Beamter, der noch aus der Monarchie stammte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber zunehmend gewann man an Selbstbewusstsein: Anfang 1922 w\u00e4hlte der Landtag einen sozialdemokratischen Juristen zum Staatsrat. Der sagte dem alten Untertanengeist den Kampf an und erkl\u00e4rte <em>\u201eein menschenw\u00fcrdiges Dasein f\u00fcr alle\u201c <\/em>zu seinem Ziel. Im gleichen Jahr wurde auch ein Sozialdemokrat Landtagspr\u00e4sident, n\u00e4mlich Erwin Loitsch, der Landrat des Kreises B\u00fcckeburg. Mit kurzer Unterbrechung blieb er bis 1933 der Parlamentspr\u00e4sident. Auch in der Landesverwaltung sucht man nun gezielt nach neuen, republikanisch eingestellten Kr\u00e4ften.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufgaben waren gro\u00df: Heimkehrende Soldaten mussten wieder in den Alltag integriert, die Kriegs- auf die Friedenswirtschaft umgestellt werden. Man f\u00f6rderte das Siedlungswesen und den Neubau der Volksschulen auf den D\u00f6rfern. Und das soziale Engagement des Staates wurde ausgeweitet, auch wenn die wachsende Arbeitslosigkeit den finanziellen Spielraum der Politik sehr bald begrenzte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1480_web-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6241\" width=\"256\" height=\"144\" srcset=\"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1480_web-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1480_web-300x169.jpg 300w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1480_web-768x432.jpg 768w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1480_web-1536x864.jpg 1536w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/IMG_1480_web.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><figcaption>Der ehemalige Plenarsaal des Landtages, heute Sitzungssaal des Landgerichts<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Gesetze, die der Landtag hier beschloss, wurden meist von anderen L\u00e4ndern abgeschrieben. Man hatte hier im Haus gar nicht die Ressourcen, um f\u00fcr alle Lebensbereiche eigene Vorschriften zu entwerfen. Die Frage war aber, bei wem man abschrieb? Und da nahm man sich immer wieder strikt demokratische L\u00e4nder zum Vorbild, das zeigte sich zum Beispiel beim Republikschutz, wo Schaumburg-Lippe immer sehr entschlossen gegen Rechtsextremisten vorging.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber in diesem Saal wurde auch Eigenes geschaffen, z.B. etwas, das f\u00fcr uns heute ganz selbstverst\u00e4ndlich ist; \u00fcbermorgen ist es wieder so weit: Der 1. Mai war ab 1922 in Schaumburg-Lippe gesetzlicher Feiertag. Die Konservativen liefen Sturm dagegen, aber der Feiertag blieb bestehen bis 1933. Auch das gab es so in keinem anderen deutschen Land.<\/p>\n\n\n\n<p>War Schaumburg-Lippe nun eine demokratische Insel der Seligen? Ein Bollwerk der Republik im Miniaturformat? H\u00f6ren wir mal einen Zeitgenossen. Im November 1924 kommt Harry Graf Kessler nach B\u00fcckeburg. Er ist zwar von Adel, aber ein liberaler Weltb\u00fcrger; ein Kosmopolit, der sich f\u00fcr die Weimarer Republik engagiert und der gerade f\u00fcr die Deutsche Demokratische Partei zum Reichstag kandidiert. Was er in sein Tagebuch notiert, hat es in sich: <\/p>\n\n\n\n<p style=\"padding-left:30px\"><em>\u201eNachmittags nach B\u00fcckeburg zur\u00fcck &#8230; sobald man aus dem Bahnhof heraustritt: giftige F\u00e4ulnis-Bazillen einer toten Vergangenheit. Die ,Kleine Residenz\u2019 in ihrer korrumpiertesten Form. Ein \u00fcberm\u00e4\u00dfig reiches F\u00fcrstengeschlecht und sonst nur dienende Kleinb\u00fcrger, vom pensionierten General bis zum Hofg\u00e4rtner und Leibzahnarzt herunter.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wie passt das nun zusammen? Die demokratischen Mehrheiten im Landtag und dieses scharfe Verdikt Kesslers? Tatsache ist: Die Demokratie hatte es auch in Schaumburg-Lippe und hier im Landtag alles andere als leicht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Als Ende 1918 die St\u00e4ndeherrschaft abgeschafft und das allgemeine Wahlrecht eingef\u00fchrt wird, gibt es einen lautstarken Opponenten: Hermann Heidk\u00e4mper, den Vorsitzenden des Schaumburg-Lippischen Pastorenbundes.<\/li><li>Bei Einf\u00fchrung des Frauenwahlrechts verk\u00fcndete jemand: Die Schaumburg-Lipperinnen wollten eigentlich gar nicht w\u00e4hlen und die beste Frauenbewegung sei doch noch immer ein sch\u00f6ner Walzer. So Wilhelm Wiegmann, Vorsitzender des schaumburg-lippischen Lehrervereins.<\/li><li>Und als bei den Gemeindewahlen das Klassenwahlrecht abgeschafft wird, protestiert der Landgerichtsdirektor Heinrich Zwitzers: Es sei doch nur gerecht, dass derjenige, der mehr Steuern zahle, auch mehr zu bestimmen habe.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Pastoren, Lehrer, Juristen \u2013 die alten Eliten und einstigen St\u00fctzen der F\u00fcrstenherrschaft sind auch in Schaumburg-Lippe die st\u00e4rksten Feinde der jungen Demokratie.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weltkrieg ist gut sechs Wochen beendet, da verk\u00fcndet Pastor Heidk\u00e4mper: schuld an der Niederlage seien \u2013 nein, nicht etwa der Kaiser oder das Milit\u00e4r, sondern: Sozialdemokraten, die Revolution und \u2013 die Juden. Pastoren der Landeskirche betreiben eine so massive Hetze gegen Juden, dass in der Schaumburg-Lippischen Landeszeitung ein Leserbriefschreiber mahnt, die Geistlichkeit solle doch besser Liebe und Eintracht lehren statt Hass und Zwietracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Wei\u00df ist der B\u00fcckeburger Staatsanwalt, ein parteiloser Republikaner und \u2013 der Gro\u00dfvater von Frau Landgerichtspr\u00e4sidentin H\u00f6cker. Hans Wei\u00df will im Juni 1924 hier in B\u00fcckeburg eine Ortsgruppe des Republikanischen Reichsbundes gr\u00fcnden, das ist eine Vereinigung, die sich partei\u00fcbergreifend f\u00fcr die Republik einsetzt. Die Versammlung wird von M\u00e4nnern des rechtsradikalen Stahlhelm-Bundes immer wieder gest\u00f6rt, am Ende wird ein Teilnehmer auf dem Heimweg zusammengeschlagen und schwer verletzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier zeigt sich: Demokratiefeindschaft und Gewalt von rechts, die Dolchsto\u00dfl\u00fcge, Antisemitismus und v\u00f6lkisches Denken \u2013 das gab es in Schaumburg-Lippe schon lange vor den Nazis; f\u00fcr sie hatten Konservative das Feld schon bestens bestellt \u2013 und zwar vor allem hier in B\u00fcckeburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Schaumburg-Lippe war n\u00e4mlich ein politisch gespaltenes Land: In der alten Residenzstadt B\u00fcckeburg und den Bauernd\u00f6rfern im Norden des Landes, etwa in meiner Heimat Gro\u00dfenheidorn, dominierten die Republikfeinde. In der anderen, der gr\u00f6\u00dferen Stadt des Landes dagegen, in Stadthagen, in Steinhude und den Bergarbeiterd\u00f6rfern um B\u00fcckeburg herum, waren dagegen die demokratischen Kr\u00e4fte stark \u2013 und sie stellten die Mehrheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl B\u00fcckeburg keineswegs repr\u00e4sentativ war, bestimmte es trotzdem das Bild des Landes. Dies lag auch daran, dass hier die einzige Tageszeitung im Land erschien und diese ver\u00f6ffentliche Meinung war in der Hand der Republikfeinde: die Schaumburg-Lippische Landeszeitung geh\u00f6rte bis zu ihrer Fusion mit dem \u00f6rtlichen NS-Blatt der ehemaligen F\u00fcrstenfamilie. Wenn also die Landeszeitung davon schrieb, wie sehr die Bev\u00f6lkerung doch die Abdankung des letzten F\u00fcrsten bedauere, dann muss man solche Aussagen im Lichte der Eigent\u00fcmerstruktur dieses Blattes sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier im Landtag macht der Hass der Republikfeinde den Demokraten immer wieder die Arbeit schwer. Der Landesschulrat etwa, ein engagierter Demokrat und weltgewandter Romanist, wurde monatelang mit einer Verleumdungskampagne \u00fcberzogen: Er habe in Essen auf der Stra\u00dfe Werbung f\u00fcr die franz\u00f6sische Fremdenlegion gemacht. Die Sache entpuppte sich als absurde L\u00fcge, aber sie zeigt Niveau und Mittel der politischen Angriffe von rechts.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Verrohung der Streitkultur trugen auch die Gegner eines m\u00f6glichen Anschlusses des Landes an Preu\u00dfen bei: Der Anschluss war ja das dominierende Thema der Landespolitik in den 20er Jahren. Die Bef\u00fcrworter wurden als verkappte Landesverr\u00e4ter beschimpft; sie verkauften das Land an Preu\u00dfen, behaupteten die sogenannten Heimattreuen. Das war ein fr\u00fcher Missbrauch des Heimatbegriffs f\u00fcr antidemokratische Parteizwecke, denn die f\u00fchrenden K\u00f6pfe der sogenannten Heimattreuen waren gar keine geb\u00fcrtigen Schaumburg- Lipper. Sie waren aber allesamt Parteig\u00e4nger der radikalen Rechten, die einen Anschluss an das demokratisch regierte Preu\u00dfen und damit einen Verlust ihres Einflusses hinter den Kulissen f\u00fcrchteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem kam es hier im Landtag immer wieder zu Formen der Zusammenarbeit, die sich nur aus der Kleinheit der Verh\u00e4ltnisse erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Das pers\u00f6nliche N\u00e4heverh\u00e4ltnis der Akteure zueinander erm\u00f6glichte Kooperationen, die es in einem gr\u00f6\u00dferen Land, wo die Anonymit\u00e4t eher die Ideologie dominieren lie\u00df, sicher nicht gegeben h\u00e4tte. Heinrich Lorenz genoss Respekt in allen Lagern und seine Sozialdemokraten nahmen etwa trotz absoluter Mehrheit zwei Konservative in die Landesregierung auf \u2013 allerdings beides M\u00e4nner, die nicht aus den reaktion\u00e4ren Kreisen B\u00fcckeburgs stammten, sondern die Lorenz aus Stadthagen pers\u00f6nlich kannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei muss man auch wissen: die Landesregierung war eher das, was heute der Verwaltungsausschuss der Stadt oder der Kreisausschuss ist; man tagte einmal die Woche, Freitagsnachmittags hier im 1 Stock; der Staatsrat war der Hauptverwaltungsbeamte und die anderen Regierungsmitglieder waren ehrenamtlich t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die allgemeine Radikalisierung war aber auch hier im Landtag bald zu sp\u00fcren. Nach den Wahlen 1931 betrieben Kommunisten, Nationalsozialisten und die Reste der b\u00fcrgerlichen Rechtsparteien gemeinsam eine Fundamentalopposition gegen die inzwischen sozial- liberale Landesregierung. Weil der Landtag nach der Verfassung nur beschlussf\u00e4hig war, wenn zwei Drittel der Abgeordneten anwesend waren, legten sie den Landtag durch ihren Auszug aus diesem Saal regelm\u00e4\u00dfig lahm. Die Landesregierung musste mit Notverordnungen zu regieren, obwohl es im Landtag eigentlich eine demokratische Mehrheit gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man in die Landtagsprotokolle in der Endphase der Republik blickt, ist man beeindruckt, wie hellsichtig, mancher damals schon das kommende Unheil voraussah: Franz Reuther etwa, nach dem Zweiten Weltkrieg Landrat von Schaumburg-Lippe, fragte 1932 die Nationalsozialisten im Landtag: <\/p>\n\n\n\n<p style=\"padding-left:30px\"><em>\u201eZu welchem Zweck bewaffnen Sie Leute, etwa zum Zwecke der geistigen Auseinandersetzung? Mit Revolvern und Maschinengewehren werden keine geistigen Probleme gel\u00f6st. Die nationalsozialistische Bewegung ist eine Bewegung der Macht unter Ausschaltung der Anteilnahme des Volkes. Das Ziel ist eine ausgesprochene Diktatur. [&#8230;] Bei uns gilt nicht die Rasse, sondern der Mensch. Der Mensch, der in einer schwarzen Haut steckt, ist mir lieber, wie der Schuft, der in einer wei\u00dfen Haut steckt. [&#8230;] Die Nationalsozialisten sind die Partei der Revanche, sind die Partei des Krieges.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Diktatur, Rassismus, kriegerischer Nationalismus \u2013 wer es sehen wollte, konnte es offenkundig schon fr\u00fch sehen. Die Reaktion der NSDAP-Abgeordneten auf diese Worte best\u00e4tigte \u00fcbrigens den Redner. Im Landtagsprotokoll hie\u00df es: <\/p>\n\n\n\n<p style=\"padding-left:30px\"><em>&#8222;Der [NS-]Abgeordnete Dreier droht, dem Abgeordneten Reuther einen Aschenbecher an den Kopf zu werfen &#8230;\u201c. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit solchen Eklats versuchten die Nationalsozialisten die Funktionsf\u00e4higkeit und das Ansehen des Landtages planvoll zu zerst\u00f6ren. Sie wollten genau jenes Chaos herbeif\u00fchren, f\u00fcr dessen Beseitigung sie sich dann den W\u00e4hlern mit ihrem autorit\u00e4ren Programm empfahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bemerkenswert war auch der einzige KPD-Abgeordnete, der immer wieder Misstrauensantr\u00e4ge gegen die \u201e<em>faschistische Regierung Lorenz-Reuther\u201c <\/em>einbrachte. Wohlgemerkt: Heinrich Lorenz und Franz Reuther waren Sozialdemokraten, aber nach Stalins Doktrin waren sie die Hauptgegner der Kommunisten und wurden als \u201eSozialfaschisten\u201c beschimpft. Man sieht: Wenn der heutige Machthaber im Kreml seine demokratischen Gegner als Faschisten deklariert, dann hat das in Moskau eine lange b\u00f6se Tradition.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber noch war Schaumburg-Lippe eine Bastion der Republik. Als etwa 1932 der reaktion\u00e4re Reichskanzler von Papen die demokratische Landesregierung Preu\u00dfens absetzte, protestiert Heinrich Lorenz sofort gegen diesen Staatsstreich. Auch im Reichsrat sprang Schaumburg- Lippe der abgesetzten Preu\u00dfen-Regierung bei \u2013 und zwar als einziges Land aus dem nieders\u00e4chsischen Raum, denn in Oldenburg und Braunschweig sa\u00dfen bereits die Nationalsozialisten in den Regierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Reichspr\u00e4sident Hindenburg am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte, w\u00e4hnte sich die NSDAP auch in Schaumburg-Lippe schon an der Macht. Aber Heinrich Lorenz und sein liberaler Koalitionspartner Rudolf Bretthauer lehnten es ab, das Feld zu r\u00e4umen. Im Gegenteil: Lorenz gab der Polizei den Befehl, gegen Amtsanma\u00dfungen der SA streng vorzugehen und er rief zu Massendemonstrationen auf. Unter dem Motto <em>\u201eRepublikaner Heraus! Zeigt Bekennermut\u201c <\/em>demonstrieren noch Mitte Februar 1933 Tausende in Stadthagen und B\u00fcckeburg f\u00fcr die Demokratie.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der letzten Reichstagswahl am 5. M\u00e4rz 1933 gewannen dann die NSDAP und ihr deutsch-nationaler Koalitionspartner auch in Schaumburg-Lippe eine knappe Mehrheit von 51%. Aber Lorenz und seine Landesregierung kapitulierten nicht. Sie traten zwar zur\u00fcck, aber sie blieben gesch\u00e4ftsf\u00fchrend im Amt und schrieben Neuwahlen zum Landtag aus; sie hatten die berechtigte Hoffnung, dass die W\u00e4hler bei einer Landtagswahl weiter mehrheitlich demokratisch w\u00e4hlen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00f6rtlichen Nazis dagegen glaubten sich am Abend des R\u00fccktritts schon an der Macht. Die SA marschierte durch B\u00fcckeburg, drang mit Gewalt in dieses Geb\u00e4ude ein und hisste die Hakenkreuzfahne hier oben auf dem Dach. Die Landesregierung lie\u00df die Fahne sofort wieder einholen. Sie protestierte bei Hitler und Hindenburg und forderte telegrafisch die Wiederherstellung von Recht und Ordnung. Die Hitler-Regierung reagierte auch, aber anders als erhofft: Sie setzte einen Reichskommissar ein, der am 9. M\u00e4rz 1933 in B\u00fcckeburg auftauchte. Unter dem Protest von Heinrich Lorenz und Rudolf Bretthauer entlie\u00df er alle Regierungsmitglieder und \u00fcbernahm die Amtsgesch\u00e4fte selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Man mag die Proteste von Lorenz und Co. f\u00fcr hilflos und naiv halten, aber man muss sich das konkret vorstellen: Schon seit sechs Wochen war Hitler Reichskanzler. Au\u00dferhalb von Schaumburg-Lippe herrschten die Schl\u00e4gertrupps der SA. Viele Politiker waren bereits in erste KZs verschleppt worden und der preu\u00dfische Ministerpr\u00e4sident schon ins Schweizer Exil geflohen. Aber in diesem Moment, als Macht und Gewalt der Nationalsozialisten triumphierten, pochte man hier in Schaumburg-Lippe auf Recht und Gesetz. Heinrich Lorenz und Rudolf Bretthauer hielten der Weimarer Demokratie und ihrer Verfassung selbstbewusst die Treue. Sie waren damit \u00fcbrigens die letzte demokratische Landesregierung, die von Hitler abgesetzt wurde. Auch das ist bemerkenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die St\u00e4rke der Demokraten in Schaumburg-Lippe verz\u00f6gerte dann auch noch die formale Errichtung der Diktatur. Der Reichskommissar berief einen gleichgeschalteten Landtag ein, der nicht gew\u00e4hlt wurde, sondern entsprechend dem Ergebnis der Reichstagswahl besetzt war. Dort hatten die Sozialdemokraten noch immer mehr als ein Drittel der Sitze. Die Nazis und ihrem deutsch-nationalen Koalitionspartner fehlten daher eine Stimme f\u00fcr ein sog. Erm\u00e4chtigungsgesetz. An der ersten Landtagssitzung nahmen die SPD-Abgeordneten noch teil, aber dann wurden sie von den neuen Machthabern mit Verhaftungen und Hausdurchsuchungen so lange terrorisiert, bis sie ihre Mandate niederlegten. Unter Bruch von Recht und Gesetz wurde als Nachr\u00fccker ein NSDAP-Mann festgelegt und mit dessen Stimme beschloss der Landtag dann am 14. Juli 1933 das Erm\u00e4chtigungsgesetz.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier zeigt sich erneut: Aus eigener Kraft haben es die Nationalsozialisten und ihre konservativen Steigb\u00fcgelhalter in Schaumburg-Lippe nie geschafft, an die Macht zu kommen. Das unterscheidet dieses Land von nahezu allen anderen in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 14. Juli 1933 fand zugleich die letzte Sitzung eines Schaumburg-Lippischen Landtages \u00fcberhaupt statt. Nach Diktatur, Krieg und V\u00f6lkermord wurde n\u00e4mlich in Schaumburg-Lippe, anders als in Oldenburg und Braunschweig, kein Landesparlament mehr gebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wie ist es den Landtagsabgeordneten ergangen?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Den Kommunisten Karl Meier verschleppten die Nazis in vier verschiedene Konzentrationslager.<\/li><li>Staatsrat Heinrich Lorenz \u00fcberlebte die Diktatur zur\u00fcckgezogen im Harz.<\/li><li>Franz Reuther hielten die Nazis solange in Haft, bis sie ihm die schriftliche Zusicherung abgepresst hatte, Schaumburg-Lippe zu verlassen; er zog nach Bielefeld.<\/li><li>Der liberale Abgeordnete Rudolf Bretthauer verlor seine Stellung als Studiendirektor in Stadthagen.<\/li><li>Marie Kreft wurde mehrfach verhaftet und ins Gef\u00e4ngnis geworfen.<\/li><li>Den Steinhuder Heinrich Ohlhorst peinigte man mit Hausdurchsuchungen solange, bis er auch sein Mandat als Gemeinderat niederlegte.<\/li><li>Und Erwin Loitsch \u00fcberzogen die Nazis mit den \u00fcblichen Korruptionsvorw\u00fcrfen, um ihn um Ehre und Ansehen zu bringen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Meine Damen und Herren, als Heinrich Lorenz vom Hitlers Kommissar abgesetzt wurde, erkl\u00e4rte dieser s\u00fcffisant, er sei nicht erm\u00e4chtigt, ihm Dank auszusprechen. Was dann hier oben im Regierungszimmer geschah, hat der Protokollf\u00fchrer der Landesregierung genau aufgeschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p style=\"padding-left:30px\"><em>\u201eLorenz erhob sich als erster und ging zur T\u00fcr. Auf halben Wege machte er kehrt, sah den Kommissar scharf an und erkl\u00e4rte: ,Herr Kommissar, ich will Ihnen mal was sagen: Wer glaubt, in der Politik Dank zu ernten, ist ein gro\u00dfer Ochse! Auf Wiedersehen!\u2019\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Damen und Herren, f\u00fcr Dank ist es heute etwas sp\u00e4t, aber ich meine, unsere Erinnerung verdienen Schaumburg- Lippes Demokraten schon. In einer Zeit, in der Freiheit und Demokratie von innen und au\u00dfen wieder unter Druck geraten, sollten wir uns der Geschichte unsere Demokratie st\u00e4rker annehmen als bisher, ihren Orten und ihren Protagonisten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Was wissen wir eigentlich \u00fcber die ersten Frauen, die 1919 in B\u00fcckeburg und Stadthagen in die Stadtparlamente gew\u00e4hlt wurden, und die mit der Gleichberechtigung angefangen haben? In Stadthagen wurde jetzt eine Stra\u00dfe nach Marie Kreft benannt \u2013 ein wunderbarer erster Schritt.<\/li><li>Es ist gro\u00dfartig, dass das Museum B\u00fcckeburg gerade einen kr\u00e4ftigen \u00f6ffentlichen Zuschuss vom Land bekommen hat. W\u00e4re es nicht sch\u00f6n, wenn dort neben der Geschichte des F\u00fcrstentums auch die Demokratiegeschichte des Freistaates Schaumburg-Lippe pr\u00e4sentiert w\u00fcrde?<\/li><li>Das B\u00fcckeburger Schloss kennt jeder, aber wer wei\u00df schon, dass in diesem Haus einmal die Volksvertretung von Schaumburg-Lippe gewesen ist?<\/li><li>Und wie pflegen wir das Andenken an jene, die unter gro\u00dfen Opfern schon fr\u00fch f\u00fcr Freiheit und Demokratie, Rechtsstaat und soziale Gerechtigkeit eingetreten sind? F\u00fcrsten und Prinzen wird mit gro\u00dfen Mausoleen gedacht, aber das Grab von Heinrich Lorenz wurde erst vor kurzem in Stadthagen abger\u00e4umt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_1463_web-1024x565.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6246\" width=\"512\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_1463_web-1024x565.jpg 1024w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_1463_web-300x166.jpg 300w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_1463_web-768x424.jpg 768w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_1463_web-1536x848.jpg 1536w, http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_1463_web.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption>Heiko Holste mit Landgerichtspr\u00e4sidentin Eike H\u00f6cker und der Pr\u00e4sidentin des Landtags Niedersachsen Gabriele Andretta bei der Enth\u00fcllung der Gedenktafel<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Blick zur\u00fcck zeigt uns, dass Demokratie keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist \u2013 und das macht die Geschichte f\u00fcr unsere Zukunft so wichtig. Durch die Pflege der Demokratiegeschichte st\u00e4rken wir auch unsere Demokratie heute. Und dazu k\u00f6nnen wir alle etwas beitragen: Landkreis und Kommunen, Heimatverein, Museum und Schaumburger Landschaft. Und, verehrte Frau Landtagspr\u00e4sidentin, auch das Land kann manches tun. Ein kleines, praktisches Beispiel: Die Protokolle des Schaumburg-Lippischen Landtages liegen hier bisher nur als Stenogramme oder abgetippt vor. F\u00fcr den Oldenburger Landtag sind diese Dokumente l\u00e4ngst digitalisiert und stehen im Internet. Damit das auch f\u00fcr Schaumburg-Lippe geschehen kann, braucht das Landesarchiv um Herrn Dr. Br\u00fcdermann mehr Geld und Manpower. W\u00e4re es nicht eine sch\u00f6ne Sache, wenn gerade Sie, als Landtagspr\u00e4sidentin, sich daf\u00fcr einsetzen w\u00fcrden? Das w\u00e4re ein kr\u00e4ftiger Impuls f\u00fcr Forschung und Heimatkunde, und es w\u00fcrde unseren Blick auf den Landtag und seine Volkvertreter weiter sch\u00e4rfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und diesen Blick sollten wir sch\u00e4rfen. Das Bild von Schaumburg-Lippe als Duodez- F\u00fcrstentum mit seiner angeblich so f\u00fcrstentreuen Bev\u00f6lkerung ist eine Legende, die korrekturbed\u00fcrftig ist. Schaumburg-Lippe war auch ein demokratischer Freistaat. Ein kleines Land zwar, aber mit einer starken Demokratie, die einzigartig in der Weimarer Republik war. Es lohnt sich, diese Vergangenheit zu entdecken und die Erinnerung daran st\u00e4rker zu pflegen. Als Demokratinnen und Demokraten k\u00f6nnen wir Schaumburg-Lipper auf diesen Teil unserer Landesgeschichte ganz besonders stolz sein!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vortrag von Heiko Holste in B\u00fcckeburg<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6239,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,13],"tags":[],"class_list":["post-6251","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-orte"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Der ehemalige Landtag von Schaumburg-Lippe \u2013 ein Ort der Demokratiegeschichte - Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/httpdocs\/index.php\/6251\/der-ehemalige-landtag-von-schaumburg-lippe-ein-ort-der-demokratiegeschichte\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der ehemalige Landtag von Schaumburg-Lippe \u2013 ein Ort der Demokratiegeschichte - 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