{"id":3218,"date":"2020-12-18T17:38:44","date_gmt":"2020-12-18T16:38:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/index.php\/?p=3218"},"modified":"2020-12-19T22:39:27","modified_gmt":"2020-12-19T21:39:27","slug":"demokratische-intellektuelle-im-kaiserreich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/httpdocs\/index.php\/3218\/demokratische-intellektuelle-im-kaiserreich\/","title":{"rendered":"Demokratische Intellektuelle im Kaiserreich"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Marcus Llanque<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gab es \u201edemokratische\u201c Intellektuelle im Kaiserreich? Bereits das Verh\u00e4ltnis der meisten Intellektuellen der Kaiserreichs-Zeit zur Politik im Allgemeinen war spannungsreich, und das pr\u00e4gte auch ihre Einstellung zur Idee und Praxis der Demokratie. Ohne Zweifel gab es demokratische Z\u00fcge in der politischen Ordnung des Kaiserreichs. Je weiter man sich von der Reichsebene entfernt, st\u00f6\u00dft man auf demokratische Praktiken, von vielen einzelnen Regionen des Deutschen Reichs ganz abgesehen. Doch f\u00fcr Intellektuelle war Demokratie noch keine zivilgesellschaftliche Aktivit\u00e4t (nur wenige kannten Tocqueville und niemand sprach von Zivilgesellschaft), sie verbanden mit Demokratie vor allem die nationale Politikebene. Ohne ausdr\u00fccklich anti-demokratisch eingestellt zu sein, war eine gewisse Demokratie-Skepsis auf der nationalen Ebene unter Intellektuellen, die sich ansonsten als progressiv, autonom und humanit\u00e4r eingestellt verstanden, weit verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"163\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ohne-ausdruecklich-anti-demokratischresize.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3219\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Man kann zwei gro\u00dfe, demokratie-affine Intellektuellen-Gruppen unterscheiden. Die eine identifizierte sich mit dem B\u00fcrgertum, die andere mit der Arbeiterbewegung. Hier wird daher nicht von einer urs\u00e4chlichen Beziehung zwischen sozialem Status oder Herkunft einerseits und der politischen Haltung als ideologischer Konsequenz ihrer gesellschaftlichen Positionen andererseits ausgegangen, sondern von einer Deutungspraxis der Selbstidentifikation, auf welche unterschiedliche Faktoren Einfluss haben, neben so\u00adzia\u00adlen Strukturen vor allem Interpretationswege. Beide Intellek\u00adtu\u00adel\u00adlen-Gruppen waren nur in wenigen F\u00e4llen intrinsisch von der Demokratie als Ziel und Zweck der Politik \u00fcberzeugt, die meisten sahen die<\/p>\n\n\n\n<p>Demokratie eher als Mittel an zum Erreichen h\u00f6herer Zwecke wie die politische Emanzipation der Arbeiterschaft oder die Bewahrung der Nation. Beide Grup\u00adpen thematisierten die Demokratie immer auch als Problem oder sogar als Gefahr, was weniger mit der Unterst\u00fctzung der Demokratie als po\u00adli\u00adtischer Idee zu tun hat als mit der Analyse der M\u00f6glichkeit ihrer Umsetzung unter den modernen Bedingungen von Politik und Gesellschaft. Diese Probleme und Gefahren b\u00fcndelten sich in der Aufgabe der Integration der \u201eMasse\u201c. Daher war auch die \u201eMassendemokratie\u201c ein h\u00e4ufig benutzter Begriff zur Bezeichnung der Schwierigkeiten und vor allem auch Gefahren moderner Demokratisierung. F\u00fcr liberale Intellektuelle war der Staat, auch der Rechtsstaat, angef\u00fchrt durch aus dem B\u00fcrgertum rekrutierte intellektuelle, insbesondere juristische und \u00f6konomische Eliten eine Art Bollwerk gegen die Masse. Sozialistische Intellektuelle deuteten das Problem der Masse in die Aufgabe ihrer \u201eOrganisation\u201c um, wobei selbstverst\u00e4ndlich der Partei die F\u00fchrungsaufgabe zukam.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Demokratie-Skepsis hatte mit der Annahme zu tun, dass \u201eDemokratie\u201c unter modernen Bedingungen und auf gro\u00dfe Territorien mit gro\u00dfen Populationen bezogen unter dem Verdacht stand, \u201eMassendemokratie\u201c sein zu m\u00fcssen. \u201eDemokratie\u201c unter modernen Bedingungen bedeutete die Einbeziehung der Masse, was die Gefahr der \u201eDemagogie\u201c mit sich brachte. Demagogen waren aus liberaler Sicht nicht nur Gestalten wie Ferdinand Lassalle gewesen, son\u00addern am erfolgreichsten Otto von Bismarck, der das demokratische M\u00e4nnerwahlrecht zum Reichstag als Mittel zur Balancierung des liberalen B\u00fcrgertums instrumentalisierte, so jedenfalls lautete ein weit ver\u00adbrei\u00adteter Vorwurf. Zu ihnen geh\u00f6rten liberale Wissenschaftler wie Hugo Preu\u00df und Max Weber, die gegen den Obrigkeitsstaat des Kaiserreichs k\u00e4mpften und vor allem w\u00e4hrend des Weltkrieges die Demokratisierung der politischen Ordnung forderten. Sie er\u00adwarteten von der Demokratisierung keinen automatischen Qualit\u00e4tsschub f\u00fcr die Politik, aber die Politisierung des B\u00fcrgertums, das gezwungen werden sollte, das obrigkeitsstaatliche Geh\u00e4use zu verlassen und sich der Politik zu stellen, nicht sich dem Obrigkeitsstaat zu unterstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten sich mit dem B\u00fcrgertum identifizierenden Intellektuellen hielten n\u00e4mlich eine bildungsb\u00fcrgerliche Distanz zur Politik. Bei ihnen evozierte die \u201eMasse\u201c vor allem Vorstellungen und Bef\u00fcrchtungen hinsichtlich einer Nivellierung des Bildungs- und Kulturniveaus. Viele demokratie-affine Intellektuelle pl\u00e4dierten weniger f\u00fcr eine vorbehaltlose politische Partizipation der gesamten Bev\u00f6lkerung, sondern kritisierten eher das B\u00fcrgertum selbst, das sich als vermeintliche Elite der Nation verstand, aber au\u00dferstande war, die politische Selbstregierung durchzusetzen, und das von den Kritikern verd\u00e4chtigt wurde, die politische Selbstregierung auch gar nicht anzustreben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in einer Parabel l\u00e4sst sich ein gro\u00dfer Teil des intellektuellen Konfliktes, der zwischen b\u00fcrgerlichen Intellektuellen des Kaiserreichs ausgetragen wurde, am Beispiel des Gebr\u00fcderpaares Heinrich und Thomas Mann veranschaulichen. Im Kern ging es bei diesem Konflikt im Allgemeinen um Inhalt und Ziel der Politik, im Besonderen aber um die Kl\u00e4rung und Wertung des Begriffs der Demokratie. Heinrich Mann war als Frankreich-Freund bekannt. Sein Ro\u00adman \u201eDer Untertan\u201c \u00fcber Diederich He\u00dfling als Inbe\u00adgriff des untert\u00e4nigen Deutschen, dem wahre B\u00fcrger\u00adlich\u00adkeit fehlte und der sie mit Unterw\u00fcrfigkeit kompensierte, zeigte seine Sto\u00dfrichtung: die Kritik des B\u00fcrgertums. Er machte aber zugleich die Grenzen der M\u00f6glichkeiten einer Demokratisierung anschau\u00adlich; denn wenn es sich bei He\u00dfling tats\u00e4chlich um den durchschnittlichen Akteurstypus handelte, so waren jeder Selbstregierung Grenzen gesetzt. In \u201eGeist und Tat\u201c und dann im \u201eZola\u201c-Aufsatz verlangte Heinrich Mann nicht nur ein politisches Engagement der Intellektuellen, er analysierte auch, warum es dazu im wilhelminischen Kaiserreich nicht gekommen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrichs Bruder Thomas \u00e4u\u00dferte sich lange Zeit nur sehr verhalten zur Politik. Vor allem durch die Debatten des ersten Weltkriegs motiviert, versuchte Thomas Mann die politische Wertsch\u00e4tzung des Kaiserreichs auf den Begriff zu bringen, die ihn latent bereits vor 1914 pr\u00e4gte. Schon in Aufs\u00e4tzen im Jahr 1914 und dann in dem umfangreichen Konvolut seiner \u201eBetrachtungen eines Unpolitischen\u201c wehrte er sich gegen die einseitige Charakterisierung des Kaiserreichs als Milit\u00e4rstaat. Er hob stattdessen das moderne Antlitz des wilhelminischen Staates hervor und z\u00e4hlte hierzu Aspekte, die er unter dem Stichwort \u201esoziales Kaisertum\u201d zusammenfasste: das allgemeine Wahl\u00adrecht auf Reichsebene, die staatsb\u00fcrgerlich intendierte allgemeine Wehrpflicht und die Sozialpolitik.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr viele b\u00fcrgerliche Intellektuelle kl\u00e4rte sich die Haltung zur Demokratie erst in der Krise des Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg oder sogar erst mit dem Untergang des Kaiserreichs. Das zeigt sich beispielsweise auch bei Thomas Mann, der bereits in den fr\u00fchen 1920er Jahren seine Haltung \u00e4nderte und zu einem ernst\u00adhaften Verteidiger der Demokratie in Idee und Praxis wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur \u201eMasse\u201c hatten sozialistische Intellektuelle ein deutlich konstruktiveres Verh\u00e4ltnis als die sich mit dem B\u00fcrgertum identifizierenden Intellektuelle. Die Masse war f\u00fcr Sozialisten vor allem die Masse der Arbeiter, die es zu organisieren galt, die als Arbeiter\u00adbe\u00adwe\u00adgung in der Partei ihren politischen Arm besa\u00df und die etwa in Form des Massenstreiks f\u00fcr die Demokratisierung des Preu\u00dfischen Drei-Klassen-Wahlrechts mobilisiert werden konnte. Das bedeutete aber noch keineswegs, dass die Demokratie die Leitidee sozialistischer Intellektueller war. Was in einzelnen Stadtstaaten oder in der Schweiz auch in der Moderne an demokratischer Politik weiterhin m\u00f6glich schien, wurde selbst von den meisten sozialistischen Intellektuellen nicht als Model begriffen, das auf Deutschland als Ganzes \u00fcbertragen werden konnte. In dieser Hinsicht war beispielsweise Karl Kautsky sehr klar, wenn er in einer Schrift aus dem Jahr 1893 Vorschl\u00e4ge zur direkten Volksgesetzgebung ablehnte, wie sie Moritz Rittinghausen gemacht hatte. Zwar hatten sozialistische Intellektuelle eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Offenheit f\u00fcr den Demokratie-Gedanken als ihre b\u00fcrgerlichen Pendants, doch haben die meisten unter ihnen die Demokratie nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel f\u00fcr oder als Folge dessen angesehen, was ihnen haupt\u00ads\u00e4ch\u00adlich bedeutsam war: die Errichtung der sozialistischen Gesellschaft. Wenn da\u00adge\u00adgen Rosa Luxemburg die Demokratisierung verlangte, verstand sie darunter die Befreiung der Bev\u00f6lkerung im Allgemeinen, der Arbeitermassen im Besonderen von jeglicher Bevormundung, und zwar in der idealistischen Annahme, eine solche Befreiung werde spontan zur Hervorbringung aller jener F\u00e4higkeiten f\u00fchren, sich selbst politisch zu regieren. Eine solche Haltung wurde von den meisten sozialistischen Intellektuellen als radikal abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige demokratie-affine Intellektuelle wie Max Weber unterst\u00fctzten die Demokratisierung nicht aus einer demokratischen Grundeinstellung heraus, sondern weil sie die Staatlichkeit st\u00fctzen wollten, allerdings eine freiheitlich strukturierte Staatlichkeit. Einige sozialistische Intellektuelle hielten dagegen die Demokratisierung des Kaiserreichs ohne Wandel der Gesellschaftsstruktur f\u00fcr nutzlos, ihre Ambition zielte nicht auf die Etablierung einer demokratischen Ordnung, sondern auf die Revolution. Diese Debatte pr\u00e4gte dann vor allem die Weimarer Republik. Die Suche nach \u201edemokratischen Intellektuellen\u201c im Kaiserreich ist also schwieriger als man denken mag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marcus Llanque Gab es \u201edemokratische\u201c Intellektuelle im Kaiserreich? Bereits das Verh\u00e4ltnis der meisten Intellektuellen der Kaiserreichs-Zeit zur Politik im Allgemeinen war spannungsreich, und das pr\u00e4gte auch ihre Einstellung zur Idee und Praxis der Demokratie. Ohne Zweifel gab es demokratische Z\u00fcge in der politischen Ordnung des Kaiserreichs. 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