{"id":3196,"date":"2020-12-18T17:40:20","date_gmt":"2020-12-18T16:40:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/index.php\/?p=3196"},"modified":"2020-12-19T22:39:26","modified_gmt":"2020-12-19T21:39:26","slug":"politischer-katholizismus-und-demokratisierung-im-kaiserreich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/httpdocs\/index.php\/3196\/politischer-katholizismus-und-demokratisierung-im-kaiserreich\/","title":{"rendered":"Politischer Katholizismus und Demokratisierung im Kaiserreich"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Stefan Gerber<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der politische Katholizismus in Deutschland entfaltete sich seit den 1830er Jahren aus der Defensive: Mit der S\u00e4kularisation und der Aufl\u00f6sung des Alten Reiches waren die Grundlagen der Reichskirche zerst\u00f6rt worden. An die Stelle des bisherigen Systems war in den Staaten des Rheinbundes und des Deutschen Bundes eine von Aufkl\u00e4rung und b\u00fcrokratischem Etatismus gepr\u00e4gte Staatskirchenpolitik getreten. Diese fasste die innere Autonomie der katholischen Kirche in Deutschland und ihre Bindung an das Papsttum, die sich nach dem Ende der Reichskirche wieder festigte, als Bedrohung und Hindernis beim Aufbau moderner Staatlichkeit auf. Aus dieser wachsenden Spannung resultierten in verschiedenen deutschen Staaten schon in der Vorm\u00e4rzzeit schwerwiegende Konflikte im \u00dcberschneidungs- und Konkurrenzbereich von Staat und Kirche (z. B. der preu\u00dfische \u201eMischehenstreit\u201c und das \u201eK\u00f6lner Ereignis\u201c 1838). Sie wurden zu einem wirkm\u00e4chtigen Mobilisierungsim\u00adpuls f\u00fcr die \u201ekatholische Bewegung\u201c. Zugleich mach\u00adten sie fr\u00fch deutlich, was den politischen Katholizismus in Deutschland bis zu seinem Ende 1933 als ein wesentlicher Grundzug pr\u00e4gen sollte: Da die Verwirklichung kirchlicher und religi\u00f6ser Freiheit im Staat nach 1815 nur noch im Rahmen konstitutioneller Grundrechtssicherung denkbar und m\u00f6glich war, konstituierte sich der politische Katholizismus von Beginn an als \u201eVerfassungspartei\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"141\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Obgleich-nicht-der-liberalen-Bewegungresize.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3197\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Unter diesem Namen fanden sich im Dezember 1870 katholische Mitglieder des preu\u00dfischen Abgeordne\u00adten\u00adhauses zu einer Fraktion zusammen. Grundlage war ein aus Diskussionen seit der Mitte der 1860er Jahre erwachsenes knappes Parteiprogramm vom Oktober 1870, das als \u201eSoester Programm\u201c fast bis zum Ende des Kaiserreichs in Geltung bleiben sollte. Nach der ersten Reichstagwahl entstand im M\u00e4rz 1871 auch eine Reichstagfraktion des \u201eZentrums\u201c. Diese Bezeichnung hatte sich 1859 schon die seit 1852 bestehende, kurzlebige katholische Fraktion im preu\u00dfi\u00adschen Landtag gegeben und damit eine Mittelstellung zwischen Liberalismus und Konservatismus reklamiert. Ziel der Gr\u00fcndung war keine katholische Interessenpartei, sondern eine \u201eVolkspartei\u201c auf breiter sozialer Grundlage. F\u00f6deralistisch und trotz der Anerkennung des kleindeutschen Nationalstaates in gro\u00dfdeutscher Tradition stehend, legte das Zentrum den politischen Schwerpunkt auf die grundrechtliche Absicherung religi\u00f6ser Freiheit und kirchlicher Rechte (insbesondere die konfessionelle Schule), auf sozialen Ausgleich und eine christlich fundierte Gesellschaftspolitik. Obgleich nicht der liberalen Bewegung entsprossen, wurde die Partei damit zur Grund- und B\u00fcrgerrechtspartei. Sie machte das bereits in den ersten Wochen des neuen Reichstages durch den Antrag deutlich, Grundrechte (Meinungsfreiheit, Zensurverbot, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Religions- und Kirchenfreiheit) in die Bismarcksche Reichsverfassung aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der im April 1871 mit gro\u00dfer Mehrheit abgelehnte \u201eGrundrechtsantrag\u201c markierte einen program\u00adma\u00adti\u00adschen, auf den freiheitlich-rechtsstaatlichen Ausbau des politischen Systems im Kaiserreich zielenden Kern der Zentrumspolitik. Das galt umso mehr, als der politische Katholizismus bald nach der Reichs<\/p>\n\n\n\n<p>gr\u00fcndung unter massiven Druck geriet. Der von Reichskanzler Otto von Bismarck im B\u00fcndnis vor allem mit dem Nationalliberalismus entfesselte \u201eKulturkampf\u201c zielte auf die Zur\u00fcckdr\u00e4ngung der katholischen Kirche aus dem \u00f6ffentlichen Leben. Der deutsche Katholizismus wurde als eine \u201eanti-nationale\u201c, von \u201efremden\u201c Potentaten (dem Papst und der katholischen Weltkirche) abh\u00e4ngige Macht denunziert. Das staatliche Vorgehen gegen katholische Geistliche, Orden und Seelsorge f\u00fchrte zu teilweise massiven Einschr\u00e4nkungen von B\u00fcrgerrechten und -freiheiten (Kulturkampfgesetzgebung 1871-1875), denen sich das Zentrum vehement entgegenstellte. Das Bestreben der Partei, sich zur \u00fcberkonfessionellen \u201eVolkspartei\u201c weiterzuentwickeln, wurde durch diese neuerliche katholische Defensive, die die Mentalit\u00e4t der deutschen Katholiken bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nachhaltig pr\u00e4gen sollte, zwar zur\u00fcckgeworfen. Zugleich konnte das Zentrum sich aber noch sch\u00e4rfer als zuvor als eine Partei der konstitutionellen Rechtssicherung profilieren, von der nicht nur die katholischen Deutschen, sondern alle Angeh\u00f6rigen des neuen kleindeutschen Reichs profitieren mussten. Der \u201eKulturkampf\u201c f\u00fchrte somit nicht nur \u2013 ganz entgegen den Intentionen Bismarcks \u2013 zu einer Konsolidierung und St\u00e4rkung der Partei des politischen Katholizismus, die bei den Reichstagwahlen 1881 eindrucksvoll demonstrierte, wie weitgehend sie das katholische Deutschland unter dem Au\u00dfendruck des Kulturkampfes politisch integrieren konnte: 86,3 Prozent der W\u00e4hler katholischer Konfession gaben ihre Stimme f\u00fcr das Zentrum ab, das mit 100 Mandaten erstmals st\u00e4rkste Partei im Reichstag wurde. Der Konflikt machte dem deutschen Katholizismus, seiner Partei und der ganzen deutschen \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber hinaus auch deutlich, dass der konstitutionelle Parlamentarismus des Kaiserreichs ungeachtet des Fehlens einer dem Reichstag verantwortlichen Regierung eine Plattform bot, der Politik des Reichskanzlers wirksam entgegenzutreten und damit sukzessive auch das System selbst zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"139\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Die-Stunde-einer-\u201echristlichenresize.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3198\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zudem bewirkte der Kulturkampf im katholischen Segment der deutschen Gesellschaft eine Fundamentalpolitisierung und politische Mobilisierung. Sie betraf nicht nur die \u00fcber 25-j\u00e4hrigen M\u00e4nner, die nach dem f\u00fcr den Reichstag geltenden allgemein und gleichen Wahlrecht die M\u00f6glichkeit politischer Mitbestimmung besa\u00dfen. Das Zentrum mobilisierte im Kulturkampf auch in bisher ungekanntem Ausma\u00df katholische Frauen, die in verschiedensten Aktionsformen, bis hin zu Unterschriftensammlungen, Demonstrationen, passivem und auch aktivem Widerstand gegen Kulturkampfma\u00dfnahmen (besonders im Schulbereich) die Arbeit des politischen Katholizismus unterst\u00fctzten. Noch vor der fl\u00e4chendeckenden Bildung gesellschaftspolitisch ausgerichteter katholischer Frauenvereine, die \u00fcber die tradierten caritativen Frauenvereinigungen hinausgriffen, begann die Zentrumspartei, Frauen direkt in die Wahlkampfarbeit einzubinden und zu politischen Versammlungen einzuladen, obwohl dies bis 1908 nicht erlaubt war. Im November 1905 war es der Vorsitzende der Zentrumsfraktion Alfred Graf von Hompesch, der im Reichstag mit anderen Zentrumsabgeordneten den Antrag stellte, Frauen die Teilnahme an \u201esozialpolitischen\u201c Vereinen und Versammlungen zu gestatten. Im bayerischen Landtag unterst\u00fctzte 1905 eine ganze Reihe von katholischen Abgeordneten eine Petition auf Einf\u00fchrung des Frauenwahlrechts, obwohl dieses weder auf der Agenda des Zentrums noch der katholischen Frauenbewegung ganz oben rangierte. In Preu\u00dfen hatte das Zentrum schon 1876 einen Vorsto\u00df unterst\u00fctzt, finanziell unabh\u00e4ngigen gesch\u00e4ftstreibenden Frauen das Gemeindewahlrecht zu gew\u00e4hren. Die weitreichende Politisierung und Mobilisierung, die das Zentrum im Kulturkampf vorantrieb, machen deutlich, dass diesem Konflikt ein nicht unbedeutender Platz in der Demokratisierungsgeschichte des Kaiserreichs zukommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dem von der Parlamentarismusforschung konstatierten \u201eEinflussgewinn\u201c des Reichstages im politischen Gef\u00fcge des Kaiserreichs hat der politische Ka\u00adtho\u00adlizismus durch eine rege parlamentarische Arbeit beigetragen. Ludwig Windthorst, die bis zu seinem Tod 1891 dominierende F\u00fchrungsfigur des politischen Katholizismus, war im Reichstag und im preu\u00ad\u00dfi\u00adschen Abgeordnetenhaus \u00fcber Jahrzehnte geradezu eine Verk\u00f6rperung der politischen Lebensform des Parlamentariers. Die Reichstagsfraktion blieb auch nach der sp\u00e4ten Konstituierung eines \u201eReichsausschusses\u201c des Zentrums als gesamtdeutsches F\u00fchrungsgremium im Februar 1914 das unbestrittene Kraftzentrum der Partei. Entschieden trat das Zentrum denn auch in allen Wahlk\u00e4mpfen des Kaiserreichs f\u00fcr die Erhaltung des allgemeinen und gleichen Reichstagswahlrechts ein und unternahm immer wieder Versuche, dieses Wahlrecht auch in den Bundesstaaten durchzusetzen. Schon 1873 beantragte Windthorst im preu\u00dfischen Landtag die Ersetzung des Dreiklassenwahlrechts durch ein allgemeines und gleiches Wahlrecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Motive f\u00fcr diese Forderung, deren bis 1918 hinausgez\u00f6gerte Umsetzung faktisch einen wirkungsvollen Demokratisierungsschritt bedeutet h\u00e4tte, machte indes deutlich, wie spannungsvoll sich im Zentrum christliche, katholisch-konfessionelle, konservative und liberale Elemente verbanden. Denn ganz offen sprach Windthorst 1873 aus, dass der Beweggrund f\u00fcr seinen Antrag derselbe war, der auch Bismarck zur Gew\u00e4hrung des demokratischen Reichstagswahlrechts gef\u00fchrt hatte: Er erhoffte sich von der Masse der b\u00e4uerlichen, unter- und klein\u00adb\u00fcr\u00adger\u00adlichen W\u00e4hler eine deut\u00adlich st\u00e4rker konservative Wahlentscheidung als bei den sogenannten \u201eoberen Klassen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich war die Partei des politischen Katholizismus sozial so heterogen wie keine andere deutsche Partei. Den auf der F\u00fchrungsebene von Fraktion und Partei stark pr\u00e4senten Vertretern des rheinischen, westf\u00e4lischen, schlesischen und s\u00fcddeutschen Adels standen Industrielle aus der Rheinprovinz und Schlesien, ein breites Feld b\u00fcrgerlicher katholischer Mittelschichten und die wachsende Zahl katholischer Ar\u00adbei\u00adter gegen\u00fcber. Gerade in der Arbeiterschaft des rheinisch-westf\u00e4lischen Industriegebietes konnte sich das Zentrum, je mehr die Sozialdemokratie nach 1890 an Boden gewann, nur mit M\u00fche behaupten. Es gelang durch die 1890 begr\u00fcndete erste katholische Massenorganisation, den \u201eVolksverein f\u00fcr das katholische Deutschland\u201c, durch die katholischen Arbeitervereine mit ihren sozialpolitisch wirkenden Pfarrern und Kapl\u00e4nen, durch die Mobilisierung f\u00fcr das Zen\u00adt\u00adrum auf den Katholikentagen und durch eine parlamentarisch kontinuierlich betriebene Sozial- und Arbeiterschutzpolitik. F\u00fcr sie bildete der von dem Zentrumsabgeordneten Ferdinand Heribert Graf von Galen 1877 in den Reichstag eingebrachte erste umfassende Arbeiterschutzantrag den Auftakt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Sozialpolitik wie auch in der Schutzzollpolitik, die das Zentrum nach dem Ende des Kulturkampfes und der \u201ekonservativen Wende\u201c Bismarcks unterst\u00fctzte, zeigte sich die Ambivalenz, welche die Partei auch in ihrer politischen Kommunikation pr\u00e4gte \u2013 eine Ambivalenz, die von den einen als Vermittlungs- und Kompromissf\u00e4higkeit bewundert, von den anderen schon seit Windthorsts Tagen als \u201eEiertanz\u201c verh\u00f6hnt wurde. Den Konservativen in der Partei waren staatliche Sozialpolitik und Protektionismus als Ausdruck gesellschaftsstabilisierender, sozialkonservativ-patriarchaler Daseinsvorsorge zu vermitteln, dem Arbeiterfl\u00fcgel als Instrumente eines sozialreformistischen Systemumbaus. Forderungen nach erweiterter politischer Partizipation und Parlamentarisierung wurden durch das noch in den \u201eLeit\u00ads\u00e4t\u00adzen\u201c der Partei vom 30. Juni 1918 eindeutige Bekenntnis zu einer \u201estarken Monarchie\u201c ausgeglichen. Die nach 1890 verl\u00e4ssliche Unterst\u00fctzung des Zentrums f\u00fcr die finanziell ausgreifende und unitarisch wirkende Flotten- und R\u00fcs\u00adtungs\u00adpolitik im Zeichen der \u201eWeltpolitik\u201c wurde durch die von der Partei durchgesetzte f\u00f6derale Finanzgesetzgebung und durch Kritik an der deutschen Kolonialverwaltung konterkariert. Sie f\u00fchrte 1907 zu einer Reichstagswahl (\u201eHottentottenwahlen\u201c), die ein letztes Mal von Blockbildung gegen Zentrum und Sozialdemokratie bestimmt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Unverkennbar verlor die Partei im sp\u00e4ten Kaiserreich dennoch an politischer Integrationskraft. 1912 w\u00e4hlten nur noch ca. 60 Prozent der katholischen W\u00e4hler das Zentrum, das aufgrund des Mehrheitswahlrechts seine Mandatszahl aber im Wesentlichen behaupten konnte. Ungeachtet solcher Erosionserscheinungen konnte das Zentrum den Spagat zwischen Demokratisierungsforderungen, Sozialkonservatismus und \u201enationaler Politik\u201c im Wilhelminismus nicht zuletzt deshalb aushalten, weil der auch im sp\u00e4ten Kaiserreich noch virulente Antikatholizismus als Integra\u00adtions\u00adklammer wirkte. Zugleich grenzte sich die Partei deutlich von der Zumutung direkter kirchlicher Handlungsanweisungen ab. Im Zentrums- und Gewerkschaftsstreit des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts setzte sich gegen die integralistische Richtung die Auffassung durch, dass das Zentrum auch in Zukunft programmatisch keine \u201ekatholische\u201c, sondern eine politische Volkspartei auf christlicher Grundlage sein solle. Mit der Beteiligung an der Friedensresolution des Reichstages 1917 und der entscheidenden Rolle, die das Zentrum im \u201eInterfraktionellen Ausschuss\u201c spielte, signalisierte die Partei des politischen Katholizismus, dass sie bereit war, in einer parlamentarischen Monarchie entscheidende politische Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Eine deutsche Republik lag bis in den November 1918 hinein nicht im politischen Horizont der Zentrumspartei.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das politische Fahnenwort der \u201eDemokratie\u201c lehnte die Partei ab. Papst Leo XIII. hatte zwar im Zuge der \u201eRaillement\u201c-Politik gegen\u00fcber dem laizis\u00adti\u00adschen Frankreich auch die Republik zu einer f\u00fcr Katholiken akzeptablen Staatsform erkl\u00e4rt. Die \u201echristliche Demokratie\u201c aber wollte dieser f\u00fcr das 20. Jahrhundert bahnbrechende p\u00e4pstliche Soziallehrer in seiner Enzyklika \u201eGraves de communi\u201c von 1901 auf sozialcaritative Aktivit\u00e4ten beschr\u00e4nkt wissen. Das Zentrum vermied daher den Terminus, der zudem mit dem Ruch des Revolution\u00e4ren und dem Beigeschmack Rousseauscher Volkssouver\u00e4nit\u00e4tstheorie umgeben war. Die Stunde einer \u201echristlichen Demokratie\u201c, die nach Hans Maiers Definition die Demokratie im Unterschied zum \u201epolitischen Katholizismus\u201c als ein \u201eFaktum von providentieller Bedeutung\u201c sieht, war noch nicht gekommen. Un\u00fcbersehbar aber ist, dass das Zentrum als Verfassungspartei, durch seine breite Mobilisierung im Kulturkampf, als Wahlrechts- und Sozialstaatspartei und durch seine au\u00dferordentliche politische Integrationsf\u00e4higkeit Entscheidendes zur Demokratisierung des Kaiserreichs beigetragen hat.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Literatur:<\/h4>\n\n\n\n<p>Anderson, Margaret Lavinia, Windthorst. Zentrumspolitiker und Gegenspieler Bismarcks, D\u00fcsseldorf 1988<\/p>\n\n\n\n<p>Anderson, Margaret Lavinia, Lehrjahre der Demokratie. Wahlen und politische Kultur im Deutschen Kaiserreich, Stuttgart 2009<\/p>\n\n\n\n<p>Bachem, Karl, Vorgeschichte, Geschichte und Politik der Deutschen Zentrumspartei. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der katholischen Bewegung sowie zur allgemeinen Geschichte des neueren und neuesten Deutschlands 1815\u20131914, 9 Bde.,<br>K\u00f6ln 1927\u20131932<\/p>\n\n\n\n<p>Becker, Winfried (Hg.), Die Minderheit als Mitte. Die Deutsche Zentrumspartei in der Innenpolitik des Reiches 1871\u20131933,<br>Paderborn 1986<\/p>\n\n\n\n<p>Bredohl, Thomas M., Class and religious identity. The Rhenish Center Party in Wilhelmine Germany, Milwaukee 2000<\/p>\n\n\n\n<p>Linsenmann, Andreas\/Raasch, Markus (Hg.), Die Zentrumspartei im Kaiserreich. Bilanz und Perspektiven, M\u00fcnster 2015<\/p>\n\n\n\n<p>Loth, Wilfried, Katholiken im Kaiserreich. Der politische Katholizismus in der Krise des wilhelminischen Deutschland,<br>D\u00fcsseldorf 1984<\/p>\n\n\n\n<p>Morsey, Rudolf, Die Deutsche Zentrumspartei 1917\u20131923,<br>D\u00fcsseldorf 1966<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan Gerber Der politische Katholizismus in Deutschland entfaltete sich seit den 1830er Jahren aus der Defensive: Mit der S\u00e4kularisation und der Aufl\u00f6sung des Alten Reiches waren die Grundlagen der Reichskirche zerst\u00f6rt worden. 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