{"id":3127,"date":"2020-12-18T17:27:20","date_gmt":"2020-12-18T16:27:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/index.php\/?p=3127"},"modified":"2021-01-04T15:20:08","modified_gmt":"2021-01-04T14:20:08","slug":"wer-deutschland-regieren-will-muss-es-sich-eroberndas-kaiserreich-als-monarchisches-projekt-wilhelms-i","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dg-dev.agentur-doppelstern.de\/httpdocs\/index.php\/3127\/wer-deutschland-regieren-will-muss-es-sich-erobernbrdas-kaiserreich-als-monarchisches-projekt-wilhelms-i\/","title":{"rendered":"\u201eWer Deutschland regieren will, mu\u00df es sich erobern\u201c<br>Das Kaiserreich als monarchisches Projekt Wilhelms I."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Jan Markert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere Generation erscheint mir wie die <em>M\u00e4rtyrer Generation<\/em>\u201c, klagte Prinz Wilhelm von Preu\u00dfen (1797\u20131888) gegen\u00fcber seiner Schwester 1831, \u201ewir sollen Alles durchmachen; vielleicht viele Umstellun\u00adgen in der Welt und menschlichen Gesellschaft erleben, die [&#8230;] einst zum Heil der Menschen ausschla\u00adgen sollen, \u2013 von welchem Heil ich jedoch jetzt nichts ahnden kann [&#8230;].\u201c<a href=\"#_ftn1\"><sup><strong><sup>[1]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"193\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Als-blutblefleckter-Kartaetschenprinz.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3130\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wie viele seiner Standesge\u00adnossen des \u201elangen 19. Jahrhunderts\u201c blickte der sp\u00e4tere erste Deutsche Kaiser mit Sorge und Skep\u00adsis in die Zukunft. Die politischen und gesellschaftlichen Umbr\u00fcche, die Europa nach der Franz\u00f6sischen Revolution pr\u00e4gen sollten, stellten die gekr\u00f6nten H\u00e4upter des Kontinents vor bis dato ungekannte Herausforderungen. Die tra\u00addi\u00adtio\u00adnell auf dem Gottesgnadentum fu\u00dfende monar\u00adchische Herrschaftsordnung musste nach neuen Legiti\u00admie\u00adrungsstrategien, neuen systemst\u00fctzenden Fun\u00adda\u00admenten suchen, wollte sie nicht Gefahr laufen, einer revolution\u00e4ren Entwicklung zum Opfer zu fallen. Diese Epoche der Neuerfindung der Monarchie erlebte Wilhelm I. nicht nur aus erster N\u00e4he mit. Er spielte auch eine aktive, ja teils entscheidende Rolle im Transformationsprozess, den die Hohenzollernmonarchie nach der M\u00e4rzrevolution 1848 durchlief.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeit seines Lebens und seiner Herrschaft verfolgte er das Ziel, die dominierende Position der preu\u00dfischen Krone gegen die revolution\u00e4re Bedrohung insbesondere der Demokratie- und Nationalbewegung zu ver\u00adtei\u00addigen. \u00dcbertragen auf Wilhelms politische Biogra\u00adfie k\u00f6nnen innerhalb dieser monarchischen Agen\u00adda drei grundlegende Phasen differenziert werden: Eine <em>reaktion\u00e4re Phase<\/em> vor 1848, w\u00e4hrend der er politischen Reformen der absolutistischen Hohenzollernmonarchie und jeglicher \u00c4nderung des 1815 geschaffenen Wiener Kongresssystems entschieden entgegentrat, aus Furcht, dies w\u00fcrde einen Schneeballeffekt in Richtung Revolution mit sich bringen. Eine <em>pr\u00e4ventive Phase <\/em>zwischen M\u00e4rzrevolution und Reichs\u00adgr\u00fcndung, die durch Wilhelms Konzepte und zielgerichtete Politik einer Konstitutionalisierung und Nationalisierung Preu\u00dfens als deutschem Supremat gekennzeichnet ist \u2013 ein Integrationsangebot an die gem\u00e4\u00dfigten Kr\u00e4fte der preu\u00dfischen und deutschen Reformbewegung, das der Revolution den Wind aus den Segeln nehmen sollte. Und schlie\u00dflich eine <em>konservierende Phase <\/em>nach 1871, in welcher der \u201eHeldenkaiser\u201c seine nunmehr popul\u00e4re Stellung dazu nutzte, das in den Kriegen 1866 und 1870\/71 Gewonnene nach innen und au\u00dfen abzusichern. Das deutsche Kaiserreich, seine Gr\u00fcndung und sein innerer Ausbau, k\u00f6nnen in diesem Kontext als Kulmination eines langj\u00e4hrigen antirevolution\u00e4ren monarchischen Projekts Wilhelms I. betrachtet wer\u00adden, dessen Grundz\u00fcge sich insbe\u00adson\u00adde\u00adre auf die Revolutionserfahrungen 1848\/49 zur\u00fcckverfolgen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4gend f\u00fcr die fr\u00fche politische Biographie des urspr\u00fcnglich nicht f\u00fcr die Thronfolge vorgesehenen, da zweitgeborenen Prinzen waren insbesondere der Dekabristenaufstand im russischen Zarenreich 1825 und die Pariser Julirevolution 1830. Diese Ereignisse lie\u00ad\u00dfen in Wilhelm eine wahre Revolutionsparanoia wach\u00adsen \u2013 eine Paranoia, die er mit vielen monarchischen Akteuren des Vorm\u00e4rz teilte. Er pl\u00e4dierte stets daf\u00fcr, vermeintliche revolution\u00e4re Konfliktherde durch Zensur, Polizeima\u00dfregeln und Waffengewalt im Keim zu ersticken. Mit dem Herrschaftsantritt seines \u00e4lteren und kinderlosen Bruders Friedrich Wilhelm IV. 1840 gelangte Wilhelm als pr\u00e4sumtiver Thron\u00ad\u00adfolger zu einer einflussreichen politischen Position. Diese nutzte er, um die Politik des in seinen Augen schwachen und wankelm\u00fctigen K\u00f6nigs zu torpedieren, insbesondere dessen st\u00e4ndische Re\u00adform\u00adpl\u00e4ne, die er als ersten Schritt in Richtung einer Konstitutionalisierung der Monarchie betrachtete. Die bisweilen antagonistische Beziehung der beiden k\u00f6niglichen Br\u00fcder trug w\u00e4hrend des Vorm\u00e4rz ent\u00adschie\u00adden dazu bei, das \u00f6ffentliche Ansehen der absolutistischen Hohenzollernmonarchie allgemein und speziell das Wilhelms als Thronfolger und Haupt der reaktion\u00e4ren Hofopposition zu desavouieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausbruch der M\u00e4rzrevolution 1848 stellte schlie\u00df\u00adlich eine elementare Z\u00e4sur dar. Als blutbefleckter \u201eKart\u00e4tschenprinz\u201c verschrien, sah sich Wilhelm gezwungen, vor dem Zorn der Barrikadenk\u00e4mpfer zeitweilig nach Gro\u00dfbritannien zu fliehen. Dort begann f\u00fcr ihn eine Phase der politischen Neuorientierung, die auch nach seiner R\u00fcckkehr auf die politische B\u00fchne in Preu\u00dfen nicht ihr Ende fand. Die Revolutionserfahrungen hatten Wilhelm die Schlussfolgerung ziehen lassen, dass die Monarchie zu ihrem \u00dcberleben der Unterst\u00fctzung der \u00d6ffentlichkeit bedurfte und dass sie daher deren Forderungen teilweise entgegenkommen musste. Mit der Formel \u201eBajonette sind nur gut gegen die <em>B\u00fcndnisse <\/em>der Zeit aber nicht gegen die <em>Wahrheit <\/em>die in der Zeit liegt\u201c, recht\u00adfer\u00adtigte er seine neue politische Flexi\u00adbi\u00adli\u00adt\u00e4t.<a href=\"#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Insbesondere die beiden zentralen Forderungen der Revolution: die Konstitutiona\u00adli\u00adsie\u00adrung und Nationalisierung Preu\u00dfens im Rahmen eines deutschen Einheitsstaates sollten als Integra\u00adtions\u00adangebot an die politisierte Bev\u00f6lkerung \u00fcbernommen und durchgesetzt werden, wollte die Krone ihr ent\u00adschei\u00addendes politisches Gewicht bewahren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs gibt wohl keinen gr\u00f6\u00dferen Antagonisten der Constitution als mich, und wahrlich, die Neu-Zeit hat dies nicht vermindert\u201c, schrieb er seiner Schwester, \u201eaber kann man immer gegen den Strom schwimmen?<br>Dasselbe gilt auch von der sogenannten deutschen Tr\u00e4umerei.\u201c<a href=\"#_ftn3\"><sup><strong><sup>[3]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dem Parlament gestand er im neugeschaffenen konstitutionellen Rahmen zwar eine gesetzgebende Funktion zu, nicht jedoch eine Kontrolle der monarchischen Regierung. Das monarchische Herrschaftsprinzip, nicht der Parlamentarismus sollte das politische System pr\u00e4gen. Es war allerdings die bislang ungel\u00f6ste Deutsche Frage, in der Wilhelm die entscheidende M\u00f6glichkeit sah, gleichzeitig ein zentrales Bed\u00fcrfnis der revolution\u00e4ren Massen zu befriedigen und den Thron innen- wie au\u00dfenpolitisch zu st\u00e4rken, sollte es gelingen, Berlin als F\u00fchrungsmacht des zu schaffenden Nationalstaates zu etablieren. Die Nationalisierung der Hohenzollernmonarchie \u2013 die Verkn\u00fcpfung nationaler und dynastischer Interessen \u2013 sollte die Krone im Inneren neu legitimieren und nach au\u00dfen Preu\u00dfen als deutschem Supremat eine einflussreichere Stellung im europ\u00e4ischen M\u00e4chtekonzert erlangen lassen. Seine Umgebung erschrak angesichts solcher augenscheinlich revolution\u00e4ren Ide\u00ad\u00aden. Wilhelm betonte daher deutlich, dass er ein antirevolution\u00e4res monarchisches Projekt verfolgte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Nicht zu Standekommen einer Deutschen Einigung ist das Ziel der R\u00e9volution, die zwar diese Einigung auch an der Stirn tr\u00e4gt, aber nur um die Republik zu gr\u00fcnden, oder sonst Anarchie zu s\u00e4en, bei der sich gut Fischen l\u00e4\u00dft. [&#8230;] Ein einiges Deutschland ist keine Erfindung der R\u00e9volution, sondern ein tief liegendes Bed\u00fcrfni\u00df. [&#8230;] man mu\u00df also die Sache aus den H\u00e4nden der R\u00e9volution rei\u00dfen, um sie correct zu formen. Auf diese Art eine Deutsche Einigkeit wollen hei\u00dft also nicht, die Gel\u00fcste der R\u00e9volution f\u00f6rdern, sondern ihnen entgegentreten.\u201c<a href=\"#_ftn4\"><strong>[4]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wie dies zu erreichen sei, ob auf friedliche oder kriegerische Weise, machte Wilhelm von den deutschen und europ\u00e4ischen Verh\u00e4ltnissen abh\u00e4ngig. \u201e<em>Wer Deutschland regieren will<\/em>, <em>mu\u00df es sich erobern<\/em>; \u00e0 la Gagern geht es nun einmal nicht\u201c, schrieb er 1849 mit Blick auf den Pr\u00e4sidenten des Frankfurter Paulskir\u00adchen\u00adparlaments, Heinrich von Gagern.<a href=\"#_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Damit nahm er bereits Otto von Bismarcks 1862 ausgesprochenes Diktum vorweg, \u201enicht durch Reden oder Majorit\u00e4tsbeschl\u00fcsse werden die gro\u00dfen Fragen der Zeit entschieden [&#8230;] sondern durch Eisen und Blut.\u201c<a href=\"#_ftn6\"><sup><strong><sup>[6]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"221\" src=\"https:\/\/www.demokratie-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Die-stets-befuerchtete.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3131\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Anders als seine beiden Nachfolger auf dem Thron sollte Wilhelm jedoch nie Anh\u00e4nger deutschnationalen Gedankenguts werden. Der Nationalismus war ihm stets nur Mittel zum Zweck des Machterhalts und -gewinns der Krone.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chance, seine politischen Konzepte in die Tat umzusetzen, kam 1858, als er die Regentschaft f\u00fcr seinen unheilbar erkrankten Bruder \u00fcbernahm; nach dem Tod Friedrich Wilhelms IV. 1861 sollte er als Wilhelm I. schlie\u00dflich selbst den Thron besteigen. Mit dem von ihm selbst ausgew\u00e4hlten Ministerium der \u201eNeuen \u00c4ra\u201c begann Wilhelm das Experiment eines pers\u00f6nlichen Regiments, das durch seine eigenh\u00e4ndige Leitung der Innen- und Au\u00dfenpolitik gekennzeichnet war. In seinen ersten Herrschaftsjahren \u00fcbte er seine Macht sehr aktiv aus: Wilhelm \u00fcbernahm pers\u00f6nlich die F\u00fchrung des Staatsministeriums, hatte er doch bewusst auf die Ernennung eines starken Ministerpr\u00e4sidenten verzichtet. Er legte entscheidenden Wert darauf, dass seine Minister sich le\u00addig\u00adlich als Ausf\u00fchrungsorgane seines k\u00f6niglichen Wil\u00adlens betrachteten und in dieser Rolle gegen\u00fcber dem Parlament auftraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Da er Deutschlands \u201emoralische Eroberung\u201c durch Preu\u00dfen zum Ziel seiner Regierung erkl\u00e4rt hatte, hoffte er zun\u00e4chst auf die Unterst\u00fctzung des preu\u00dfischen Landtags und der deutschen \u00d6ffentlichkeit. Diese Hoffnungen zerschlugen sich jedoch bald durch die verh\u00e4rteten Fronten des innerpreu\u00dfischen Verfassungskonflikts \u2013 eines Konflikts, den er auf die simple Formel \u201eKrone gegen Parlament\u201c reduzierte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e[&#8230;] in Preu\u00dfen mu\u00df die Konstitution und deren Fortsetzung und Ausbau nie die Grenzen \u00fcberschreiten, welche die Macht und Kraft des K\u00f6nigtums in einer Art schm\u00e4lert, die dasselbe zum Sklaven des Parlaments macht\u201c, verteidigte er seine rasch festgefahrene Position.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> Denn seine Umgebung versuchte den K\u00f6nig best\u00e4ndig in zwei entgegengesetzte Richtungen zu bewegen: Entweder Konzessionen gegen\u00fcber dem Landtag zu machen oder das konstitutionelle System per Staats\u00adstreich abzuschaffen. Wilhelm entschied sich f\u00fcr eine dritte Option.<\/p>\n\n\n\n<p>Im September 1862 ernannte er Bismarck zum Ministerpr\u00e4sidenten \u2013 zum \u201eKonfliktminister\u201c. Anders als von Bismarck r\u00fcckblickend portr\u00e4tiert \u2013 und von vielen Historikern bis heute unkritisch \u00fcbernommen \u2013 stellte Wilhelm diesem keine Blankovollmacht aus, sondern formulierte konkrete programmatische Bedingungen, wie in der inneren und deutschen Politik vorzugehen sei. Im Verfassungskonflikt musste Bismarck sich der kompromisslosen Position des K\u00f6nigs unterordnen und auch insgesamt besa\u00df er im ersten Jahr seiner Regierung nur sehr eng gefasste Bewe\u00adgungs\u00adm\u00f6glichkeiten. Dies \u00e4nderte sich erst graduell nach dem erfolgreichen Krieg gegen D\u00e4nemark 1864. Doch auch Bismarcks weiteres Vorgehen bis 1871 w\u00e4re unm\u00f6glich gewesen, h\u00e4tte der sp\u00e4tere \u201eEiserne Kanzler\u201c nicht die volle Unterst\u00fctzung seines Monar\u00adchen genossen. Zwar kam es wiederholt zu Konflik\u00adten zwischen den beiden nicht immer harmonisierenden Pers\u00f6nlichkeiten, doch blieben diese stets den gemeinsamen politischen Zielen untergeordnet, die K\u00f6nig und Ministerpr\u00e4sident verfolgten: Die Verteidigung des monar\u00adchi\u00adschen Prinzips gegen die Herausforderungen des Parlamentarismus und die Einigung Deutschlands unter preu\u00dfischer Suprematie.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Reichsgr\u00fcndung erlebte Wilhelms Projekt des dynastischen Hijackings der Deutschen Frage seinen unbestrittenen H\u00f6hepunkt, auf den er seit 1848 zun\u00e4chst weitestgehend allein, dann seit 1862 gemeinsam mit Bismarck hingearbeitet hatte. Doch auch im hohen Alter zur Zeit des Kaiserreichs begn\u00fcgte er sich niemals mit der Rolle eines repr\u00e4sentativen Monarchen und passiven Politikbeobachters \u201eunter\u201c Bismarck, wie oft behauptet wurde und wird. Das Verh\u00e4ltnis von Kaiser und Kanzler kann trotz Bismarcks einzigartigem politischem Handlungsspiel\u00adraum, den ihm Wilhelm infolge der Siege 1864, 1866 und 1870\/71 gew\u00e4hrt hatte, als Weiterentwicklung des pers\u00f6nlichen Regiments der \u201eNeuen \u00c4ra\u201c charak\u00adte\u00adri\u00adsiert werden: Statt selbst zu versuchen, das Ministerium, den Regierungsalltag und die Auseinandersetzung mit Parlament und \u00d6ffentlichkeit zu leiten, \u00fcberlie\u00df der Monarch diese Aufgaben zusehends Bismarck, von dem er wusste, dass jener in seinem Sinne handeln w\u00fcrde. Er griff nur dann ein, wenn er seinen Kanzler auf gef\u00e4hrlichen Abwegen f\u00fcr die Krone glaubte.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Regierungs- und Arbeitsaufteilung sollte entschieden dazu beitragen, das monarchische Prinzip in Preu\u00dfen und in Deutschland zu st\u00e4rken, wo die Reichsverfassung die dominante Stellung des preu\u00dfischen K\u00f6nigs und Deutschen Kaisers im gesamt\u00addeut\u00adschen konstitutionellen System zementierte. Bereits bei den Verhandlungen im Staatsministerium im Dezember 1866 hatte Wilhelm entscheidenden Wert darauf gelegt, dass in der Verfassung des Norddeutschen Bundes \u2013 und der des sp\u00e4teren Kaiserreichs \u2013 die Macht der Krone nicht nur erhalten blieb, sondern auch ausgebaut wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der von vielen nunmehr als \u201eHeldenkaiser\u201c gefeierte Monarch verteidigte auch nach 1871 seine Pr\u00e4rogative gegen\u00fcber den Parlamenten, insbesondere dem Reichstag als neugeschaffener B\u00fchne gesamtdeutscher Politik. In seinen \u00f6ffentlichen Auftritten lie\u00df er keine Gelegenheit aus, den monarchischen Charakter des Kaiserreichs zu unterstreichen, w\u00e4hrend er hinter den Kulissen der Berliner Reichsleitung stets darauf dr\u00e4ngte, dem Anspruch des Reichstags an Machtteilnahme mit aller Sch\u00e4rfe entgegenzutreten. Mit Argwohn und Verachtung verfolgte er die Parlamentsessionen und schimpfte, \u201eda\u00df der Reichstag sich in Alles mischen will, was ihn nichts angeht und nur sich und nicht das Land im Auge hat.\u201c<a href=\"#_ftn8\"><strong>[8]<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die sp\u00e4tere Geringsch\u00e4tzung des Parlaments als \u201eQuasselbude\u201c und \u201eReichsaffenhaus\u201c sollte der letzte Hohenzollernkaiser Wilhelm II. unisono von seinem Gro\u00dfvater \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem monarchischen Prinzip stand auf parlamentarischer und gesellschaftlicher Ebene ein pluralistisches Politikmodell entgegen, dessen Entwicklung Kaiser und Kanzler im begrenzten Verfassungsrahmen durch\u00adaus erlaubten. Wilhelm machte jedoch auch deutlich, welche Gruppierungen im hohenzollern\u00adre\u00adgier\u00adten Nationalstaat bewusst ausgeschlossen wurden. So brauchte es nicht erst Bismarcks Einfl\u00fcsterungen, um den Kaiser fr\u00fch von einer kompro\u00admiss\u00adlosen Haltung im Kulturkampf gegen den politischen Katholizismus zu \u00fcberzeugen. W\u00e4hrend der Repressionspolitik gegen die Sozialdemokratie war es sogar der Kanzler, der von seinem Souver\u00e4n immer wieder zu einer h\u00e4rteren Linie gegen die \u201eUmsturzpartei\u201c gedr\u00e4ngt wurde. Auch \u00f6ffentlich brandmarkte Wilhelm mit seiner monarchischen Autorit\u00e4t und Po\u00adpu\u00adlarit\u00e4t die vermeintlichen \u201einneren Reichsfeinde\u201c und half so die innenpolitischen Spannungslinien zu versch\u00e4rfen, welche Deutschland bis zum Untergang des Kaiserreichs 1918 \u2013 und dar\u00fcber hinaus \u2013 entscheidend pr\u00e4gen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Betreffs nationaler und religi\u00f6ser Minderheiten in Deutschland nahm Wilhelm pers\u00f6nlich zwar eine moderierende Haltung ein, da ihn als Kind des Ancien R\u00e9gime ideologisch wenig mit der Generation des pseudo-biologisch rassischen Nationalismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts verband. Doch lie\u00df er so\u00adwohl antisemitische Agitatoren als auch Bismarck und dessen Germanisierungspolitik gegen Polen und D\u00e4nen gew\u00e4hren, da er hierin keine Gefahr f\u00fcr die Monarchie erblickte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die stets bef\u00fcrchtete demokratische Entwicklung wollte Wilhelm auch dadurch verhindern, dass er nach 1871 au\u00dfenpolitisch demonstrativ das B\u00fcndnis mit den konservativ-monarchischen Gro\u00dfm\u00e4chten Russland und \u00d6sterreich-Ungarn suchte sowie die friedensichernde Ausgleichspolitik Bismarcks unterst\u00fctzte und gegen dessen pr\u00e4ventivkriegsfavori\u00adsie\u00adren\u00adde Kritiker verteidigte. Die politische und milit\u00e4\u00adri\u00adsche Allianz der drei Kaiserreiche begriff er als antirevolution\u00e4res Bollwerk \u2013 sowohl gegen gesamteurop\u00e4isch agierende demokratische, sozialistische und anarchistische \u201eUmsturzparteien\u201c als auch gegen die westlichen Gro\u00dfm\u00e4chte: das republikanische Frank\u00adreich und das parlamentarisch regierte Gro\u00dfbritannien, in den Augen des Kaisers ein K\u00f6nigreich \u201ein name only\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Wilhelm im M\u00e4rz 1888 mit fast 91 Jahren verstarb, befand sich die Hohenzollernmonarchie auf dem H\u00f6hepunkt ihrer Popularit\u00e4t, politischen Legitimit\u00e4t und Stabilit\u00e4t: Die etwa 200.000 Trauerg\u00e4ste, die dem Beerdigungszug des \u201eHeldenkaisers\u201c durch Berlin beiwohnten, sowie unz\u00e4hlige Trauerbekundungen im ganzen Kaiserreich und von Deutschen aus \u00dcbersee waren f\u00fcr alle Welt sichtbare Beweise f\u00fcr den Erfolg des monarchischen Projekts des ehemaligen \u201eKart\u00e4tschenprinzen\u201c. Kronprinzessin Victoria, eine scharfe Kritikerin der Politik ihres kaiserlichen Schwiegervaters und seines Kanzlers, hatte bereits 1885 \u00fcber das Kaiserreich treffend bemerkt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Kaiser u[nd] der F\u00fcrst Bismarck sind die Sch\u00f6pfer dieser Dinge gewesen u[nd] der Stempel ihrer Pers\u00f6nlichkeit u[nd] ihrer Auffassungen sind allen Dingen aufgedr\u00fcckt. Es kann nie wieder einen Kanzler geben wie den F\u00fcrsten Bismarck; \u2013 kein anderer Kaiser h\u00e4tte so zu ihm gepa\u00dft, u[nd] unter diesen M\u00e4nnern allein ist entstanden, was wir heute vor uns sehen, \u2013 ein eigenartiges Gebilde mit seinen gro\u00dfen Seiten, aber auch mit seinen Schw\u00e4chen.\u201c<a href=\"#_ftn9\"><sup><strong><sup>[9]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wilhelm hatte es bis zuletzt als seine und seiner Dynastie Aufgabe betrachtet, das monarchische Prinzip zu verteidigen. Indem er die Verpflichtung zum Kampf gegen Parlamentarismus und Demokratie auch an seinen Enkel Wilhelm II. bewusst weitergab und diesen als seinen pers\u00f6nlichen politischen Erben betrachtete und behandelte, pr\u00e4gte das Herr\u00adschafts\u00adver\u00adst\u00e4ndnis Wilhelms I. die weitere Entwicklung des Kaiserreichs auch \u00fcber seinen Tod in hohen Ma\u00dfen hinaus.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Wilhelm an seine Schwester Charlotte, Zarin Alexandra Fjodorowna, 13. November 1831, in: Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz (GStA PK), Brandenburg-Preu\u00dfisches Hausarchiv (BPH), Rep. 51, Nr. 857.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Wilhelm an Leopold von Orlich, 22. Mai 1850, in: Hermann von Egloffstein (Hrsg.), Kaiser Wilhelm I. und Leopold von Orlich, Berlin 1904, S. 38.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Wilhelm an Charlotte, 11. M\u00e4rz 1850, in: GStA PK, BPH, Rep. 51 J, Nr. 511a, Bd. 2, Bl. 487.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Wilhelm an Charlotte, 12. September 1849, in: GStA PK, BPH, Rep. 51 J, Nr. 511a, Bd. 2, Bl. 462.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Wilhelm an Oldwig von Natzmer, 20. Mai 1849, in: Gneomar Ernst von Natzmer (Hrsg.), Unter den Hohenzollern. Denkw\u00fcrdigkeiten aus dem Leben des Generals Oldwig v. Natzmer, Bd. 4, Gotha 1889, S. 64.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Rede Otto von Bismarcks in der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses, 29. September 1862, in: Wilhelm Sch\u00fc\u00dfler (Hrsg.), Bismarck. Die gesammelten Werke, Bd. 10, Berlin 1928, S. 140.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Wilhelm I. an Gro\u00dfherzog Friedrich I. von Baden, 17. Februar 1862, in: Hermann Oncken (Hrsg.), Gro\u00dfherzog Friedrich I. von Baden und die deutsche Politik von 1854-1871. Briefwechsel, Denkschriften, Tageb\u00fccher, Bd. 1, Berlin\/Leipzig 1927, S. 322.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Wilhelm I. an seine Ehefrau Augusta, 27. Mai 1871, in: GStA PK, BPH, Rep. 51 J, Nr. 509b, Bd. 16, Bl. 69.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Kronprinzessin Victoria an Heinrich Friedberg, 1. Juli 1885, in: Winfried Baumgart (Hrsg.), Bismarck und der deutsche Kolonialerwerb 1883\u20131885. Eine Quellensammlung, Berlin 2011, S. 480.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jan Markert \u201eUnsere Generation erscheint mir wie die M\u00e4rtyrer Generation\u201c, klagte Prinz Wilhelm von Preu\u00dfen (1797\u20131888) gegen\u00fcber seiner Schwester 1831, \u201ewir sollen Alles durchmachen; vielleicht viele Umstellun\u00adgen in der Welt und menschlichen Gesellschaft erleben, die [&#8230;] einst zum Heil der Menschen ausschla\u00adgen sollen, \u2013 von welchem Heil ich jedoch jetzt nichts ahnden kann [&#8230;].\u201c[1] Wie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - 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